Fiat lux!

Nach langem hin und her, nach durchhirnten Nächten und auch von Fließungen der ein oder anderen Träne, habe ich mich nun endlich entschlossen. Und zwar, wie ich mich im Netz aufstelle.
Das neue Floyboy.de ist ein Teil davon.
Und eigentlich war etwas ganz anderes geplant. Ich wollte zunächst bloß eine eher statische Seite aufsetzen, in der die Bloggerei zwar vorkommt. Aber eben hinter dem ein oder anderen Link versteckt ist. Ihr wisst schon: Quasi im Keller, ohne Licht in einem verschlossenen Aktenschrank  in einem unbenutzten Klo, an dessen Tür "Vorsicht! Bissiger Leopard!" steht. Damit's halt nicht so sehr auffällt, wenn ich wieder mal ein halbes Jahr keinen zusammenhängenden Text mehr gebloggt habe. Die Seite sollte hauptsächlich eine ausführlichere Visitenkarte sein. Und. Nun ja. Auch professionell wirken.
Das hieße dann aber auch, dass ich mich (wieder mal) in den Themen selbst beschränken würde. Als Online-Journalist liebe ich das Netz. Wenn ich die Zeit hätte, könnte ich sogar Zuhause die ein oder andere Geschichte aufschreiben. Aber das ist auch in ferner Zukunft nicht absehbar; zudem macht es in der Freizeit viel mehr Spaß das alles ins Netz zu quatschen. Aber das wären eben genau jene Themen, die auf der Visitenkartenseite erwartet würden.
Deshalb gibt's jetzt erst einmal hier mein kleines Internet-Tagebuch. In dem ich euch ein paar Hundebilder servieren werde, die ein oder andere Band vorstelle, die ihr unbedingt mal gehört haben müsst und ab und an mal einen Link raushaue, den ich aus was für Gründen auch immer raushauenswert finde. Und, wenn ich in meinem routinierten Leben doch mal etwas Pointiertes erlebe sollte, dann kommt das auch hier rein.
Also Inhalte, die auch mal schnell veröffentlicht werden können. Und für die die meisten Facebook benutzen würden. Oder Tumblr. Oder Posterous. Oder Instagram. Oder einen Social-Bookmarking-Dienst. Herrje.
Es ist schon ein beträchtliches Rauschen, das man da überall produzieren kann. Und das meiste davon hat dann auch eine Halbwertzeit von der Lebensdauer eines Higgs-Bosons. Ich will nun versuchen, wichtigere Dinge aus meinem Rauschen zu sammeln. Bisher fand ich Wordpress dafür eigentlich zu bloggig. Seit Version 3.1 bietet das System zwar schon von Haus aus Formatvorlagen wie Kurzmitteilungen, Links oder Zitate. Aber erst das Theme von Paweł Pela, das ich hier nutze, hat mich dann überzeugt.
Was mich da interessieren würde: Wie handelt ihr das eigentlich? Mit der Netzorganisation und Darstellung? Mach' ich's mir einfach wieder mal zu kompliziert?
Ach ja: Den alten Floyboy gibt's natürlich auch noch.

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