Was war das auch für ein Heulen und Zähneklappern! Wie ward die Welt plötzlich grau, trist und voller Grimm als Google seinen Reader zwangsbeschnitt! Ja klar, dass ist schon eine ganze Weile her, aber ich habe bis jetzt gebraucht, einen Ersatz für meine Linkorganisation zu finden. Ich muss mich deshalb ganz, ganz herzlich beim Felix bedanken, der seinen Workflow veröffentlicht hat. So in der Art werde ich das auch für mich adaptieren: Mit Pinboard im Zentrum. Details kann ich euch noch nicht verraten, weil ich sie selbst noch nicht habe; aber wenn ich mich einigermaßen eingelebt habe, werde ich euch daran – auch ungefragt – liebend gerne teilhaben lassen. Auch in 2011 ist das noch ein schwieriges Thema; die Informationsorganisation. Schönes Wort.
Das war aber natürlich nicht der einzige Grund, weshalb es hier ziemlich still geworden ist. Obwohl es einige Sachen gegeben hätte, über die ich wirklich hätte schreiben müssen. Aber die Geeks und das Pendeln haben schon einiges von meiner Zeit verbraucht.
Aber in der Bahn, liebe Leserinnen und Leser, kommt man ja auch mal zum Nachdenken; und manchmal gar zu neuen Ideen. Hier aufm floyboy wird sich ein bisschen was verändern in nächster Zeit.
Was ja schon weggefallen ist, sind meine… Arbeitsnachweise: Videos, Texte, Podcasts. Es macht mir einfach keinen Spaß, die hier nochmal aufzuführen. Klar, wenn ich zu irgendeinem Projekt Zusatzinfos habe, die es aus Platz- oder Zeitmangel nicht ins eigentliche Projekt geschafft haben, dann kommt das auch aufm floyboy. So viel Transparenz muss sein. Aber nur des Nachweises wegen – ich glaube, da fehlt nicht nur mir der Mehrwert. Deshalb wird sich auch in den nächsten Monaten etwas an der Seitenstruktur verändern. Vielleicht wechsele ich auch komplett das Layout, mal schauen.
Dafür werde ich jetzt vermehrt meine Recherchequellen kommentiert in übersichtlich-praktischen Linklisten veröffentlichen. Hauptthemen: Nerdzeug. Journalismus. Medienthemen. Und Social-Media.
Und ich hoffe, dass ich mir wieder mehr Zeit zum Schreiben nehmen kann. Gerade unsere Geeks bieten sich eigentlich immer an, den ein oder anderen Gesprächsfaden auch schriftlich noch einmal aufzugreifen und zu vertiefen. Aber da sich in nächster Zeit einiges in meiner Privatwelt ändern wird, will ich mich da jetzt nicht zu sehr aus dem Fenster hängen.
Was denkt ihr, wie kann man hier nochmal ein bisschen Schwung in die Bude bekommen?
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