Zehn Kilo werden zur Mission

Das Göttinger Tageblatt hat ein neues crossmediales Projekt gestartet: Die Mission-Olympia. Hintergrund: Tageblatt-Volontär Michael Kerzel hat mit seiner Freundin gewettet, dass er es schafft bis zum Beginn der olympischen Spiele Ende Juli von 101 wieder auf 90 Kilogramm Lebendgewicht zu kommen – um die Olympiade vom häuslichen Sofa aus verfolgen zu dürfen. Inzwischen ist daraus eine Printserie, ein eigenes Blog, eine Facebook-Fanpage und eine Videoserie erwachsen. Ein Crosspost von universale-code.de.

Von der Freundin-Wette zum cross-medialen Tage-blatt-Projekt

Zunächst lief die Geschichte als Print-Reportage im Tageblatt: Michael hat zwei Fitnessstudios besucht und sich Tipps an Geräten geben lassen, wie er am besten und gesündesten abnehmen könnte, Vorschläge von Ernährungsberatern eingeholt und die Wette zusätzlich in einem Webvideo vorgestellt.
Die Wette entwickelte auf Facebook sehr schnell ein Eigenleben, weswegen wir uns entschieden haben, seine Mission-Olympia als crossmediales-Projekt aufzuziehen.
Michael wird nun regelmäßig Print-Reportagen schreiben. Beispielsweise ist eine Service-Geschichte angedacht, in der er sich von regionalen Vereinen Tipps holt, welche Sportarten sich für Übergewichtige anbieten – und diese natürlich auch selbst ausprobiert. Zuvor wird aber noch einmal gesund gekocht. Alle Termine werden zusätzlich von Videojournalisten begleitet.

Das Projekt besteht aus drei Teilen: Video, Online und Print

In seinem Blog schreibt er währenddessen über die täglichen Versuchungen, die auftauchen, wenn man die Ernährung von Bier und Pizza auf Tee und Paprika umstellt. Zusätzlich gibt er kleinere Tipps, wie man wieder zu einer optimaleren Figur kommen kann und verlinkt zu interessanten Inhalten, die mit Ernährung und Sport zu tun haben.
Das Blog ist eine Wordpress-Installation und ist komplett in Facebook und Twitter integriert. Wenn Michael beispielsweise einen Schnappschuss auf der Facebook-Fanpage veröffentlicht, wird der Inhalt automatisch als Blogpost angelegt und zusätzlich ein Tweet mit dem entsprechenden Twitpic abgesetzt. Umgesetzt wurden die Verknüpfungen mit dem Dienst ifttt.com. Diesen Sharing-Kompromiss mussten wir eingehen, weil die komplette händische Pflege der großen Netzerke zu viel Zeit kosten würde. Natürlich interagiert Michael aber in allen Netzwerken mit Followern und Fans.
Habt ihr Anregungen, Kritik oder wollt einfach einmal irgendetwas loswerden? Dann nutzt die Kommentare oder schreibt an heinz (ätt) floyboy (punkt) de

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