Tageblatt-Videos jetzt... anders

Der Videopunk™ hat am Wochenende Göttingen beehrt und einiges über seine Philosophie von Webvideos und vom Netz zum Besten gegeben. Das hier wird keine Zusammenfassung.* Das hier wird um mein neues Stück gehen, das ich heute in der Universitätsmedizin gedreht habe. Und an den Änderungen ist Markus schuld - also schön bei ihm beschweren; meine Kommentarspalte bleibt sauber.
Die Teddybärenklinik
Vielleicht fällt's ja jemanden auf: Der Beitrag handelt von Kindern, die ihre Angst vorm Arzt verlieren sollen/können/wollen. Oder einfach nur ein Kuschelohr annähen lassen. Im Video selbst tauchen aber keine auf. Der Grund ist ärgerlich (für mich) und banal: Ich habe es nit geschafft, mehr als sieben Kinder (Gruppe!) in eine Einstellung reinzubekommen. Und weniger Kinder bedeuten: Man braucht eine Einverständniserklärung von Mama und Papa, um gefilmt werden zu dürfen. Und die habe ich nicht gefunden. Deshalb habe ich dem Video diesen Dreh gegeben und mich mit Julius unterhalten.
Was ist an den Videos neu?
Wir haben jetzt keinen Vor- und auch keinen Abspann mehr. Über den Abspann kann man diskutieren, auch über die Position, bei dem der Autor des Films genannt wird - hinten, oder doch besser vorne? Aber: Unsere Lösung ist um einiges angenehmer als das, was wir vorher laufen hatten.
Zusätzlich: Unsere Bauchbinde ist jetzt animiert. Nix besonderes, ich habe einfach auf verschiedene einfarbige Masken diese kreisförmige Blende gelegt. Aber ich find's trotzdem ganz schick - vor allem wenn ich bedenke, dass ich zum Bauen absolut keine Zeit hatte, das Übliche halt.
Neu ist auch, dass wir das Drübermoderieren im Studio vermeiden wollen. Will sagen: Ich will das nit mehr! Ich höre jetzt schon die Aufrufe, dass das ja überhaupt und definitiv nit bei jedem Termin möglich ist und dass man ja manchmal wirklich was Erklärendes bringen müsste, was Einordnendes, was Strukturierendes. Ja, würde ich inzwischen drauf Antworten. Dann strukturiert und erklärt aber auf dem Termin - und zwar vor der Kamera! So wie Kollegin Steinert als Mojane bei der RZ, zum Beispiel. Ich verlinke sie, trotz dessen sie mir nit auf Twitter antwortet. Tz.
Wir nutzen nun auch die Creative-Commons-Lizenzen für Musik und Bilder. Hier im Blog habe ich das ja schon oft gemacht (und öfter, wenn ich denn mal regelmäßig zum Bloggen käme) - aber fürs Tageblatt noch nie. Das heißt jetzt natürlich im Umkehrschluss, dass manche Videos auch unter der BY-SA 3.0 stehen und von anderen Nutzern verwendet werden dürfen. Ein fantastischer Schritt!
Youtube wird nun auch mehr von uns bedient: 1. Schritt: Auf der Tageblatt-Fanpage laufen nit mehr unsere Portalvideos ein, sondern die aus Youtube. Denn Brightcove hat immer noch keine ordentliche play-in-Facebook-Funktion. Außerdem werden wir die Videos mit Youtube-Elementen versehen. Was wir genau machen, das wissen wir noch nit. Wir verlinken zumindest das Logo um den Kanal abonnieren zu können. Und weisen am Ende des Videos auf andere Produktionen hin.

* Die wäre auch relativ schnell abgehandelt: Ohne Rants und Transparenz funktioniert nix so wirklich im Netz.

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