Star Trek: Strange New Worlds
Staffel 4
Wenn das eine von 21 Folgen pro Staffel gewesen wäre, wir uns seit den 70ern im Storytellen nicht weiterentwickelt hätten, dann wäre das eine Folge, die ich vielleicht sogar als Lieblingsfolge bezeichnen würde. So habe ich ein paarmal gelacht und mich über das klingonische Original von Eclipse of the heart gefreut.
Das Licht war top.
Sie haben sich ja schon Mühe gegeben bei der Inszenierung. Und ja, lachen musste ich auch. Eine gute Star-Trek-Folge ist das trotzdem nicht.
Es gibt ein paar gute Szenen, aber irgendwie… ich weiß nicht. Bei mir ist die Luft raus. Und ja, ich weiß, dass es schon andere Star-Trek-Serien gab, die was ähnliches erzählt haben, aber gefühlt gab es in denen halt keine Magie. Sondern die hat sich hinter Technobubble halt versteckt und damit bin ich immer sehr gut klargekommen…
Ja, ja. Ich weiß, dass man die Folge kritisieren sollte und dass das wieder einmal kein Star Trek war, sondern der Wunsch der Macher:innen nach einer Hommage-Staffel. Aber: Ich habe gelacht, ich wurde unterhalten. Und ich schäme mich dafür sogar etwas.
Wenn ich der letzten Folge 7 Punkte gegeben habe, muss ich der hier jetzt mindestens 9 geben, obwohl die es nicht gaaanz verdient hat. Man merkt beispielsweise, wie hastig sie von einem Serienfinale zu einem Staffelfinale umgeschriben wurde, da ergibt vieles leider nicht mehr so viel Sinn, wenn man drüber nachdenkt. Und auch die weißen und schwarzen Löcher... nun ja. Star Trek war noch nie Hardcore-Science aber man hätte ja auch einfach eine Quantenplörre einführen können oder was weiß ich, statt "wissenschaftliche" Konzepte zu nehmen... Alles in allem seit langem wieder mal so ein Star-Trek-Gefühl gehabt. Die Staffel vermiest mir aber die Folge irgendwie trotzdem...
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