Wenn Trauma auf der Bühne landet

Diese Episode ist schwierig. Ich kann alle verstehen, die mit Erzählweise und Pacing nicht klarkommen und sie deshalb eher frustrierend als gelungen finden. Ich war selbst lange nicht sicher, wo die Folge eigentlich hinwill.

Das liegt vor allem daran, dass sie gleich drei große Themen gleichzeitig aufmacht. Das ist mindestens eines zu viel. Da ist zunächst Lieutenant Tilly, die aufgrund ihrer offenen und freundlichen Art, diesmal nicht als Wissenschaftlerin, sondern als Traumtherapeutin von der Leitung gerufen wird, um eine Theater-AG zu gründen. Dann ist da Tarima, die mit den Ereignissen auf der Miyazaki überhaupt nicht klarkommt und deren posttraumatische Belastungsstörung immer deutlicher hervortritt. Und schließlich Sam, deren Programmierung offenbar einen fundamentalen Designfehler enthält – etwas, das sich nicht einfach reparieren lässt und das sie emotional schwer belastet.

Wir haben also Tarima, die mit der Situation auf der Miyazaki ringt und den Verlust von B'Avi irgendwie verarbeiten muss. Wir haben Sam, die ebenfalls noch an den Folgen leidet. Wir haben die übrigen Kadetten, die nicht wissen, wohin mit ihrer Überforderung. Und wir haben eine Akademieleitung, die selbst nicht so richtig weiß, was man damit eigentlich anfangen soll und deshalb externe Hilfe organisiert. Das ist schon extrem viel Stoff für eine einzige Episode. Und dann kommt noch das Theaterstück Our Town dazu, ein kultureller Referenzpunkt, der für amerikanische Zuschauerinnen und Zuschauer vermutlich sofort verständlich ist. Für mich hingegen überhaupt nicht. Ich kannte das Stück nicht, hatte nie davon gehört und habe beim ersten Schauen viele Anspielungen schlicht nicht verstanden. Und hier wird dann auch klar, warum Star Trek so oft Shakespeare oder andere Klassiker zitiert: Diese Texte funktionieren auch außerhalb der USA. Das alles sorgt bei mir dafür, dass sich die erste Hälfte der Episode ziemlich orientierungslos anfühlt.

Und trotzdem gibt es in dieser Folge Momente, die mich komplett umgehauen haben.

Allen voran Tarima. Die Darstellung ihrer posttraumatischen Belastungsstörung ist großartig und gleichzeitig herzzerreißend. Dass sie nach den Ereignissen vom War College zur Academy versetzt wurde, lässt sich erzählerisch nur halb erklären, aber ich verstehe auch, warum die Autorinnen nicht noch zusätzliche War-College-Figuren in diese ohnehin schon überfüllte Episode beleuchten wollten. Tarima steht nun vor einer Reihe ungelöster Konflikte. Sie muss sich darüber klar werden, was Caleb für sie bedeutet. Sie muss verarbeiten, was auf der Miyazaki passiert ist und vor allem mit den Konsequenzen, die daraus für sie entstanden sind. Und sie muss damit klarkommen, dass das, was ihr bisher Halt gegeben hat, plötzlich verschwunden ist: Struktur, Regeln, Sicherheit.

Besonders deutlich wird das in der Szene im Quartier zwischen ihr und Caleb. Zoë Steiner spielt Tarima hier absolut fantastisch. Der betrunkenen Version ihrer Figur gelingt etwas sehr Schwieriges: Sie bleibt vollkommen ernst. Tarima wirkt in diesem Moment wie jemand, der sich völlig fremdbestimmt fühlt. Wahrscheinlich war es nie ihre eigene Entscheidung, sich nach dem Vorfall mit ihrem Vater diesen Inhibitor-Knopf einsetzen zu lassen. Und das ihr eine neue Version nach der Miyazaki, eingesetzt wurde, wahrscheinlich noch weniger. Und der Wunsch für ihre Versetzung zur Academy stammt definitiv nicht von ihr. Sie fühlt sich allein, missverstanden und kontrolliert. Sie spürt, dass andere an ihrer Autonomie kratzen. Sie will Caleb küssen und selbst das wird ihr verwehrt. Und deshalb stößt sie ihn dann weg. Das Wegstoßen bezieht sich nicht auf Caleb, sondern auf sie selbst: Ich werde dich auf kurz oder lang verletzen. Deshalb werde dich schützen. Ich bin nicht gut für dich. Der Subtext dieser Szene schreit förmlich: Lasst mich doch bitte versuchen, selbst damit klarzukommen. Nehmt mich so, wie ich bin, ich schaffe das schon. Ich brauche dafür kein dummes Theaterstück. Und vor allem brauche ich keine Leute um mich herum, die sich Sorgen machen, weil ich einfach weiß, dass alle Leute, die mir was bedeuten, früher oder später sowieso verschwinden oder Schaden nehmen. Genau das macht diese Szene so traurig und gleichzeitig so ehrlich. Traumata funktionieren selten rational. Natürlich ist aus der Distanz klar, dass alle versuchen, ihr zu helfen. Aber Tarima kann das in diesem Moment nicht sehen.

Parallel dazu erzählt die Folge Sams Geschichte. Sam ist ein photonisches Lebewesen, das mit Glitches kämpft, die niemand erklären kann, und das trotzdem versucht, für seine Freundinnen immer ein Lächeln auf den Lippen zu behalten. Und auch hier gibt es eine Szene, die mich komplett erwischt hat: den Moment, in dem Sam den Doktor bittet, ihre Hand zu halten. Eigentlich ist das ein kleiner Moment, aber er steckt voller Bedeutung. Sam sucht Sicherheit, vielleicht Geborgenheit, vielleicht einfach das Gefühl, dass der Doktor nicht nur Arzt, sondern auch ihr Mentor ist. Und der Doktor verweigert es. Ich saß davor und dachte nur: Du bist ein fast tausend Jahre altes Hologramm, jetzt gib ihr doch einfach deine verdammte Hand! Natürlich stellt sich heraus, dass der Doktor selbst traumatisiert ist, und zwar durch eine alte Voyager-Episode, die ich ehrlich gesagt längst vergessen hatte. Dass ausgerechnet dieses Erlebnis seine Blockade erklärt, wirkt erzählerisch ein wenig konstruiert, passt aber immerhin zum übergeordneten Thema der Staffel: Verlust von Kindern und die Traumata, die daraus entstehen. Gefilmt wurde die Szene auch wieder im Atrium der Academy. Alles andere wäre vermutlich zu teuer gewesen. Regisseurin Andi Armaganian war das sehr bewusst, und sie hat sich deshalb entschieden, die Szenen dort alle in schwarz-weiß ausstrahlen zu lassen.

Die anschließende Montage in Farbe wirkt wie eine moderne Version von „The Inner Light“, unterlegt mit dem Voiceover aus Our Town. Für mich funktionierte das beim ersten Schauen nur teilweise. Die Bilder waren stark, die Atmosphäre ebenfalls, aber ich habe schlicht nicht verstanden, welchen Subtext das alles hat. Was ich verstanden habe: Der Doktor kann Sam heilen, in dem er ihr Vater ist und sie eine Kindheit und Jugend erleben kann, um für das Jetzt die notwendige Resilienz aufbauen zu können. Und dem Doktor hilft es, weil er dadurch auch sein Trauma bezwingen kann.

Interessanterweise verändert das auch den Blick auf die vorherige Episode. Die wirkt jetzt noch unnötiger, durch diese Folge. Nichts hätte sich geändert, wenn dass die Anschlussfolge zu Miyazaki gewesen wäre. Schade.

Am Ende bleibt für mich deshalb eine Folge, die in der ersten Hälfte ziemlich verloren wirkt und in der zweiten Hälfte plötzlich zeigt, was sie eigentlich sein wollte. Eine Episode über Trauma, über Nähe und darüber, wie schwer es sein kann, Hilfe anzunehmen, selbst wenn sie direkt vor einem steht.

Neue Strategie: EU setzt auf Künstliche Intelligenz gegen Terror

https://netzpolitik.org/2026/neue-strategie-eu-setzt-auf-kuenstliche-intelligenz-gegen-terror/

Was viele immer wieder aus dem Blick verlieren:

Sollte eine derartige Regelung kommen, dürfte die Zahl der Fehlalarme drastisch ansteigen: Einer Studie zufolge werden jährlich mindestens 500.000 Personen zu Unrecht verdächtigt.

Die erhobenen Daten können also jetzt schon nicht ausgewertet werden, also will man noch mehr erheben und dann eine Zauber-KI regeln lassen? Joah. Kann man machen…

Vom Rumfrickeln zum Medienstrom

Vom Rumfrickeln zum Medienstrom

Die letzten Wochen habe ich wieder im Hintergrund an meinem Kirby rumgeschraubt. Oder besser gesagt: rumschrauben lassen. Ich habe Codex mit meinem Visual Studio Code getestet und mal geschaut, wie dieses Vibe Coding so funktioniert. Und ich muss sagen: Zunächst wirkt es wie Zauberei, im Laufe des Projekts wird es dann etwas ernüchternder. Es fühlt sich eben an wie die Arbeit mit einer LLM, die schneller den Kontext verliert, als einem lieb ist, und ab und an schöne Dinge halluziniert. Im Endeffekt ging es trotzdem viel schneller als gedacht.

Mein ursprüngliches Ziel, das Layout komplett konsistent neu aufzuziehen, habe ich dabei allerdings etwas aus den Augen verloren. Manche Rundungen unterscheiden sich noch, manche Schriftgrößen stimmen noch nicht ganz. Aber ich bin auf jeden Fall auf einem guten Weg. Und ja, die Seite sieht jetzt anders aus. Beim ursprünglichen Layout habe ich mich noch stark an meiner alten micro.blog-Seite orientiert. Mit der Zeit und dem ganzen Rumfrickeln passiert es bei mir automatisch, dass ich mich Schritt für Schritt davon emanzipiere.

Was ich eigentlich noch gar nicht einbauen wollte, jetzt aber schon live ist, ist das Medientracking. Da habe ich mich natürlich auch wieder inspirieren lassen.

Felix hat auf seiner Seite einen River aufgesetzt, in den er alles reinschmeißt, was er gut findet oder konsumiert. Thomas hat mit seinem Recorder zwar eine andere Umsetzung, aber ein ähnliches Konzept. Das Leben zu loggen finde ich spannend. Auswertungen und Charts zu generieren finde ich ebenfalls großartig. Und jetzt gibt es das auch hier: Den Medienstrom.

Ich wollte mich dabei am IndieWeb orientieren, bin aber ehrlich gesagt noch in der Findungsphase. Es gibt jetzt die Bookmarks, in die alles reinkommt, was ich so lese und für veröffentlichenswert halte. Dann gibt es das Watchlog mit Videos für YouTube, Filme und Serien. Und schließlich noch den Audiofeed, in den ich alles werfe, was ich gerade höre. All das läuft jetzt im Medienstrom zusammen, den man auch, ich weiß zwar nicht genau warum, als RSS abonnieren kann.

Warum bin ich noch in der Findungsphase? Weil sich das für mich gerade so anfühlt, als wären das gleichzeitig auch Favoriten. Die Trennschärfe fehlt mir noch. Wenn alles klappt, sollen Einbindungen hier als Reposts gesehen werden. Eigentlich sollen sie das auch sein. Oder sind es doch Favoriten, weil ich auf einen bestimmten Text hinweisen möchte oder auf einen besonders guten Tröt? Ich bin da gerade selbst noch etwas verwirrt und hoffe, dass ich das alles so offen gebaut habe, dass ich es bei Bedarf schnell wieder umbauen kann.

Da ich mein eigenes Hirn aber gut kenne und weiß, dass es gerne den Weg des geringsten Widerstands geht, habe ich mir ein paar Prozesse ausgedacht, mit denen Inhalte automatisiert hier landen können. Oder zumindest ohne großen Aufwand.

Filme tracke ich über Letterboxd. Die bieten einen wirklich vernünftigen RSS-Feed an, in dem sogar schon eine TMDB-ID steht. Darüber kann ich mir über die TMDB-API noch zusätzliche Daten zu dem Film ziehen. Ein Importscript sorgt per Cron dafür, dass regelmäßig nachgeschaut wird und neue Filme automatisch hier auf der Seite erscheinen.

Bei Serien nutze ich trakt.tv und dessen API. Dort bewerte ich schnell eine Folge, die ich gesehen habe, und durch ein Importscript landet sie dann auch hier. Wenn ich noch schnell einen Kommentar schreiben möchte, geht das ebenfalls. Und wenn ich den Eintrag später auf die Startseite heben will, klappt das auch noch. Wie zum Beispiel hier.

Ganz automatisch funktioniert auch der Import über meinen RSS-Service Miniflux. Wenn ich dort einen Artikel markiere, habe ich hier einen Endpunkt eingerichtet, der die Daten per POST übergeben bekommt und dann entsprechend darstellt.

Und für den Rest habe ich mir tatsächlich Kurzbefehle auf meinem iPhone gebaut. Das Einrichten war ein ziemlicher Pain. Aber irgendwie hat es funktioniert. Und zwar sogar besser, als ich am Anfang erwartet hatte. Die Kurzbefehle nehmen einfach die URL aus der Zwischenablage, geben mir die Möglichkeit, einen Kommentar zu schreiben, und fragen dann ab, ob der Beitrag im entsprechenden Segment oder auch auf der Startseite veröffentlicht werden soll. So bekomme ich YouTube und Vimeo hier rein und generell Bookmarks, die ich nicht in meinem Feedreader finde.

Bei Podcasts habe ich es mir ehrlich gesagt etwas einfacher gemacht. Ich nutze die App Pocket Casts, die viele Verzeichnisse noch einmal selbst spiegeln. Die Daten hole ich mir dann einfach von dort. Falls ihr euch also fragt, warum meine Podcasts auf Pocketcast.com verlinken und nicht irgendwo anders: Das ist keine Empfehlung für die App oder sogar Werbung, es macht für mich einfach das Teilen leichter.

Deshalb habe ich jetzt auch drei Kurzbefehle. Einen für den Audiostream, einen für Bookmarks und einen für das Watchlog. Über „Teilen“ ist dann schnell ein Beitrag hier angelegt, der zumindest niemanden stört. Und mich freut.

Scrubs – Die Anfänger S04E12

watch https://www.imdb.com/title/tt0285403/

Ich finde, dass ist eine Episode, die zumindest meiner Meinung nach im Fandom etwas untergeht, mit einem tollen Drehbuch in dem ein Charakter die mögliche Handlung schon vorwegnimmt, dem perfekten Payoff, bei dem man merkt, dass die Charaktere tatsächlich etwas mitgenommen haben. Vielleicht etwas mit der Brechstange, klar. Aber mir hat's richtig gut gefallen. Wenn ich ein

Filmgeschichte: Göttingen war einst Deutschlands Hollywood

https://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/goettingen-war-einst-ein-deutsches-hollywood-an-der-leine-94194390.html

Termin leider verpasst, Buch ist vorbestellt.

Ko'Zeine: Der erste echte Aussetzer

Ko'Zeine: Der erste echte Aussetzer

Ich mag die AR-Wall einfach nicht. Auch wenn man da Pavillons reinstellt, Sand reinkippt und sich wirklich Mühe beim Set-Design gibt, ich bin da irgendwie raus. Und wenn dann auch noch wie in dieser Folge „Ko'Zeine“ von Starfleet Academy gähnend langweilige und uninspirierte Dialoge in so einem Set geführt werden, dann bin ich komplett raus.

Wir erinnern uns: Darem hat irgendwie strenge Eltern, kotzt Glitzer, gehört einer neuen Fischspezies an, und alles, was diesmal zum Worldbuilding eingefallen ist, ist ein saulangweiliges Hochzeits-Setting, in dem ich sämtliche genuine Ideen vermisst habe. Warum haben die Eltern keine Sprechrolle? Wir wissen doch, dass sie mal ein Konzert verlassen haben, als Darem sich verspielt hat. Hier dürfen sie nur nicken. Warum wirkt Jay-Den zuerst wie ein Schluffi, der mühsam von der Handlung mitgezogen wird, um dann doch eine perfekte Rede zu halten? Warum wirken die Rituale alle so irdisch? Und warum sieht das Ganze aus wie Vulkan mit Stranddeko? Und überhaupt: Warum laufen da alle rum wie Menschen? Das sollen doch Fische sein. Die Dialoge zwischen Darem und seiner Frau waren mir egal. Jay-Den irgendwie auch. Das hat für mich überhaupt nicht funktioniert.

Genauso wenig wie die zweite Handlung. Oder die erste? Man weiß es nicht. Die spielt auf der Athena. Die Kadettinnen und Kadetten bekommen frei, ein Monat ist seit der letzten Folge vergangen. Caleb hat immer noch keinen Kontakt zu Tarima. Also führt die Folge natürlich dahin, dass er wächst, sich weiterentwickelt und ihr am Ende einen perfekten Brief schreibt und sich meldet. Wobei ich seine erste Version herrlich schräg, unbeholfen und ein bisschen witzig fand. Immerhin. Und wir erfahren, dass Genesis auch einen Background hat.

Caleb und Genesis vertreiben sich irgendwie die Zeit, alles fühlt sich sehr teeny an. Wir sehen die Sammlung des Doktors mit Warp-Schnecken und lernen nebenbei, dass Phaser jetzt Betäuben, Töten und Einfrieren können.

Und während sich die Zeit beim Zuschauen schon ziemlich gedehnt hat und ich mir gedanklich bereits diesen Text hier zurechtgelegt habe, fragte ich mich: Warum? Klar, die letzten Folgen haben mir richtig gut gefallen. Irgendwann ist so ein Run vorbei. Aber warum entscheidet man sich ausgerechnet an diesem Punkt der Staffel für so eine uninspirierte Filler-Episode? Es gäbe ja Möglichkeiten, bewusst Tempo rauszunehmen und mit der Lupe auf die Figuren zu schauen: Wie geht es ihnen nach Nustopher und B'Avi? Was hat das mit ihnen gemacht? Wie gehen sie damit um? Vielleicht hat man das ja hier sogar versucht. Aber funktioniert hat's für mich leider gar nicht.

Für mich gab es hier kaum echte Charakterentwicklung. Genesis hat auch Macken, Caleb kann jetzt Briefe schreiben, Jay-Den kann vor Leuten reden, und Darem ist weiterhin einfach Darem in der Academy. Und dabei wussten wir bis zu dieser Folge nicht einmal, dass er sie vielleicht verlassen muss. Das wirkt alles seltsam nachgeschoben.

Umso ärgerlicher, weil die ersten Folgen so schön gezeigt haben, dass die Autorinnen und Autoren eigentlich wissen, wie man mit diesen Figuren umgeht. Das Konzept, ein Jahr Academy erleben, Beziehungen wachsen sehen, Dynamiken beobachten und das folgenübergreifend erzählt, hat ja bisher super getragen. Der Progress hat gestimmt, die Character-Arcs auch. Und dann so was.

Mir fehlt gerade die Fantasie und ehrlich gesagt auch die Energie mir zu überlegen, ob diese Folge in den verbleibenden Episoden noch irgendeinen Impact haben wird.

Ein Lichtblick war Reno, die sich den Zeh gebrochen hat und herrlich monologisiert. Dafür gibt’s dann doch noch einen Stern.

Foto: Brooke Palmer/Paramount+