Thunderbolts*
Inhalt:
Marvel Studios und eine Crew von Indie-Veteranen, die sich selbst verkauft haben, präsentieren Thunderbolts*, ein unkonventionelles Team bestehend aus der depressiven Attentäterin Yelena Belova zusammen mit den sonderbarsten Außenseitern des MCU. Neben einigen spannenden neuen Gesichtern, bringt der Film außerdem die Marvel-Cinematic-Universe-Charaktere Bucky Barnes, Red Guardian, John Walker, Taskmaster, Ghost und Valentina Allegra de Fontaine zurück auf die Leinwand. Nachdem sie in eine Todesfalle geraten ist, muss sich eine eigenwillige Gruppe von Antihelden auf eine gefährliche Mission begeben, die sie zwingt, sich den dunkelsten Ecken ihrer Vergangenheit zu stellen.
Ich hätte nicht gedacht, dass „Thunderbolts*“ so ein kleiner Überraschungshappen für mich wird. Statt nur den üblichen Marvel-Wunms zu liefern, zeigt der Film gescheiterte Figuren, die irgendwie menschlich und herzlich sind. Und ja, Florence Pugh als Yelena stiehlt wirklich allen die Show. Sie spielt so grandios, dass ich fast vergessen habe, ob der Red Guardian mich jetzt eher nervt oder unterhält. Regie führt übrigens Jake Schreier, und er bringt wirklich mal einen etwas anderen Ton ins Marvel-Universum. Insgesamt: überraschend herzlich, ein bisschen seelenvoll und definitiv mehr als die gewöhnliche Marvel-Standardkost.
Kommentar schreiben