Neue Strategie: EU setzt auf Künstliche Intelligenz gegen Terror

https://netzpolitik.org/2026/neue-strategie-eu-setzt-auf-kuenstliche-intelligenz-gegen-terror/

Was viele immer wieder aus dem Blick verlieren:

Sollte eine derartige Regelung kommen, dürfte die Zahl der Fehlalarme drastisch ansteigen: Einer Studie zufolge werden jährlich mindestens 500.000 Personen zu Unrecht verdächtigt.

Die erhobenen Daten können also jetzt schon nicht ausgewertet werden, also will man noch mehr erheben und dann eine Zauber-KI regeln lassen? Joah. Kann man machen…

Vom Rumfrickeln zum Medienstrom

Vom Rumfrickeln zum Medienstrom

Die letzten Wochen habe ich wieder im Hintergrund an meinem Kirby rumgeschraubt. Oder besser gesagt: rumschrauben lassen. Ich habe Codex mit meinem Visual Studio Code getestet und mal geschaut, wie dieses Vibe Coding so funktioniert. Und ich muss sagen: Zunächst wirkt es wie Zauberei, im Laufe des Projekts wird es dann etwas ernüchternder. Es fühlt sich eben an wie die Arbeit mit einer LLM, die schneller den Kontext verliert, als einem lieb ist, und ab und an schöne Dinge halluziniert. Im Endeffekt ging es trotzdem viel schneller als gedacht.

Mein ursprüngliches Ziel, das Layout komplett konsistent neu aufzuziehen, habe ich dabei allerdings etwas aus den Augen verloren. Manche Rundungen unterscheiden sich noch, manche Schriftgrößen stimmen noch nicht ganz. Aber ich bin auf jeden Fall auf einem guten Weg. Und ja, die Seite sieht jetzt anders aus. Beim ursprünglichen Layout habe ich mich noch stark an meiner alten micro.blog-Seite orientiert. Mit der Zeit und dem ganzen Rumfrickeln passiert es bei mir automatisch, dass ich mich Schritt für Schritt davon emanzipiere.

Was ich eigentlich noch gar nicht einbauen wollte, jetzt aber schon live ist, ist das Medientracking. Da habe ich mich natürlich auch wieder inspirieren lassen.

Felix hat auf seiner Seite einen River aufgesetzt, in den er alles reinschmeißt, was er gut findet oder konsumiert. Thomas hat mit seinem Recorder zwar eine andere Umsetzung, aber ein ähnliches Konzept. Das Leben zu loggen finde ich spannend. Auswertungen und Charts zu generieren finde ich ebenfalls großartig. Und jetzt gibt es das auch hier: Den Medienstrom.

Ich wollte mich dabei am IndieWeb orientieren, bin aber ehrlich gesagt noch in der Findungsphase. Es gibt jetzt die Bookmarks, in die alles reinkommt, was ich so lese und für veröffentlichenswert halte. Dann gibt es das Watchlog mit Videos für YouTube, Filme und Serien. Und schließlich noch den Audiofeed, in den ich alles werfe, was ich gerade höre. All das läuft jetzt im Medienstrom zusammen, den man auch, ich weiß zwar nicht genau warum, als RSS abonnieren kann.

Warum bin ich noch in der Findungsphase? Weil sich das für mich gerade so anfühlt, als wären das gleichzeitig auch Favoriten. Die Trennschärfe fehlt mir noch. Wenn alles klappt, sollen Einbindungen hier als Reposts gesehen werden. Eigentlich sollen sie das auch sein. Oder sind es doch Favoriten, weil ich auf einen bestimmten Text hinweisen möchte oder auf einen besonders guten Tröt? Ich bin da gerade selbst noch etwas verwirrt und hoffe, dass ich das alles so offen gebaut habe, dass ich es bei Bedarf schnell wieder umbauen kann.

Da ich mein eigenes Hirn aber gut kenne und weiß, dass es gerne den Weg des geringsten Widerstands geht, habe ich mir ein paar Prozesse ausgedacht, mit denen Inhalte automatisiert hier landen können. Oder zumindest ohne großen Aufwand.

Filme tracke ich über Letterboxd. Die bieten einen wirklich vernünftigen RSS-Feed an, in dem sogar schon eine TMDB-ID steht. Darüber kann ich mir über die TMDB-API noch zusätzliche Daten zu dem Film ziehen. Ein Importscript sorgt per Cron dafür, dass regelmäßig nachgeschaut wird und neue Filme automatisch hier auf der Seite erscheinen.

Bei Serien nutze ich trakt.tv und dessen API. Dort bewerte ich schnell eine Folge, die ich gesehen habe, und durch ein Importscript landet sie dann auch hier. Wenn ich noch schnell einen Kommentar schreiben möchte, geht das ebenfalls. Und wenn ich den Eintrag später auf die Startseite heben will, klappt das auch noch. Wie zum Beispiel hier.

Ganz automatisch funktioniert auch der Import über meinen RSS-Service Miniflux. Wenn ich dort einen Artikel markiere, habe ich hier einen Endpunkt eingerichtet, der die Daten per POST übergeben bekommt und dann entsprechend darstellt.

Und für den Rest habe ich mir tatsächlich Kurzbefehle auf meinem iPhone gebaut. Das Einrichten war ein ziemlicher Pain. Aber irgendwie hat es funktioniert. Und zwar sogar besser, als ich am Anfang erwartet hatte. Die Kurzbefehle nehmen einfach die URL aus der Zwischenablage, geben mir die Möglichkeit, einen Kommentar zu schreiben, und fragen dann ab, ob der Beitrag im entsprechenden Segment oder auch auf der Startseite veröffentlicht werden soll. So bekomme ich YouTube und Vimeo hier rein und generell Bookmarks, die ich nicht in meinem Feedreader finde.

Bei Podcasts habe ich es mir ehrlich gesagt etwas einfacher gemacht. Ich nutze die App Pocket Casts, die viele Verzeichnisse noch einmal selbst spiegeln. Die Daten hole ich mir dann einfach von dort. Falls ihr euch also fragt, warum meine Podcasts auf Pocketcast.com verlinken und nicht irgendwo anders: Das ist keine Empfehlung für die App oder sogar Werbung, es macht für mich einfach das Teilen leichter.

Deshalb habe ich jetzt auch drei Kurzbefehle. Einen für den Audiostream, einen für Bookmarks und einen für das Watchlog. Über „Teilen“ ist dann schnell ein Beitrag hier angelegt, der zumindest niemanden stört. Und mich freut.

Scrubs – Die Anfänger S04E12

watch https://www.imdb.com/title/tt0285403/

Ich finde, dass ist eine Episode, die zumindest meiner Meinung nach im Fandom etwas untergeht, mit einem tollen Drehbuch in dem ein Charakter die mögliche Handlung schon vorwegnimmt, dem perfekten Payoff, bei dem man merkt, dass die Charaktere tatsächlich etwas mitgenommen haben. Vielleicht etwas mit der Brechstange, klar. Aber mir hat's richtig gut gefallen. Wenn ich ein

Filmgeschichte: Göttingen war einst Deutschlands Hollywood

https://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/goettingen-war-einst-ein-deutsches-hollywood-an-der-leine-94194390.html

Termin leider verpasst, Buch ist vorbestellt.

Ko'Zeine: Der erste echte Aussetzer

Ko'Zeine: Der erste echte Aussetzer

Ich mag die AR-Wall einfach nicht. Auch wenn man da Pavillons reinstellt, Sand reinkippt und sich wirklich Mühe beim Set-Design gibt, ich bin da irgendwie raus. Und wenn dann auch noch wie in dieser Folge „Ko'Zeine“ von Starfleet Academy gähnend langweilige und uninspirierte Dialoge in so einem Set geführt werden, dann bin ich komplett raus.

Wir erinnern uns: Darem hat irgendwie strenge Eltern, kotzt Glitzer, gehört einer neuen Fischspezies an, und alles, was diesmal zum Worldbuilding eingefallen ist, ist ein saulangweiliges Hochzeits-Setting, in dem ich sämtliche genuine Ideen vermisst habe. Warum haben die Eltern keine Sprechrolle? Wir wissen doch, dass sie mal ein Konzert verlassen haben, als Darem sich verspielt hat. Hier dürfen sie nur nicken. Warum wirkt Jay-Den zuerst wie ein Schluffi, der mühsam von der Handlung mitgezogen wird, um dann doch eine perfekte Rede zu halten? Warum wirken die Rituale alle so irdisch? Und warum sieht das Ganze aus wie Vulkan mit Stranddeko? Und überhaupt: Warum laufen da alle rum wie Menschen? Das sollen doch Fische sein. Die Dialoge zwischen Darem und seiner Frau waren mir egal. Jay-Den irgendwie auch. Das hat für mich überhaupt nicht funktioniert.

Genauso wenig wie die zweite Handlung. Oder die erste? Man weiß es nicht. Die spielt auf der Athena. Die Kadettinnen und Kadetten bekommen frei, ein Monat ist seit der letzten Folge vergangen. Caleb hat immer noch keinen Kontakt zu Tarima. Also führt die Folge natürlich dahin, dass er wächst, sich weiterentwickelt und ihr am Ende einen perfekten Brief schreibt und sich meldet. Wobei ich seine erste Version herrlich schräg, unbeholfen und ein bisschen witzig fand. Immerhin. Und wir erfahren, dass Genesis auch einen Background hat.

Caleb und Genesis vertreiben sich irgendwie die Zeit, alles fühlt sich sehr teeny an. Wir sehen die Sammlung des Doktors mit Warp-Schnecken und lernen nebenbei, dass Phaser jetzt Betäuben, Töten und Einfrieren können.

Und während sich die Zeit beim Zuschauen schon ziemlich gedehnt hat und ich mir gedanklich bereits diesen Text hier zurechtgelegt habe, fragte ich mich: Warum? Klar, die letzten Folgen haben mir richtig gut gefallen. Irgendwann ist so ein Run vorbei. Aber warum entscheidet man sich ausgerechnet an diesem Punkt der Staffel für so eine uninspirierte Filler-Episode? Es gäbe ja Möglichkeiten, bewusst Tempo rauszunehmen und mit der Lupe auf die Figuren zu schauen: Wie geht es ihnen nach Nustopher und B'Avi? Was hat das mit ihnen gemacht? Wie gehen sie damit um? Vielleicht hat man das ja hier sogar versucht. Aber funktioniert hat's für mich leider gar nicht.

Für mich gab es hier kaum echte Charakterentwicklung. Genesis hat auch Macken, Caleb kann jetzt Briefe schreiben, Jay-Den kann vor Leuten reden, und Darem ist weiterhin einfach Darem in der Academy. Und dabei wussten wir bis zu dieser Folge nicht einmal, dass er sie vielleicht verlassen muss. Das wirkt alles seltsam nachgeschoben.

Umso ärgerlicher, weil die ersten Folgen so schön gezeigt haben, dass die Autorinnen und Autoren eigentlich wissen, wie man mit diesen Figuren umgeht. Das Konzept, ein Jahr Academy erleben, Beziehungen wachsen sehen, Dynamiken beobachten und das folgenübergreifend erzählt, hat ja bisher super getragen. Der Progress hat gestimmt, die Character-Arcs auch. Und dann so was.

Mir fehlt gerade die Fantasie und ehrlich gesagt auch die Energie mir zu überlegen, ob diese Folge in den verbleibenden Episoden noch irgendeinen Impact haben wird.

Ein Lichtblick war Reno, die sich den Zeh gebrochen hat und herrlich monologisiert. Dafür gibt’s dann doch noch einen Stern.

Foto: Brooke Palmer/Paramount+