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Kommunikation, Oeffentlichkeitsarbeit, Contentstrategie und digitale Kommunikationsformen.

Warum Content nicht nur King ist. Über Engagement im Stadt- und Tourismusmarketing

Warum Content nicht nur King ist. Über Engagement im Stadt- und Tourismusmarketing

"Content ist King" muss in sozialen Netzwerken weiter gedacht werden: Denn #Engagement ist das, was den Inhalt erst aufwertet. Hier geht es nicht darum, wie…

"Content ist King" muss in sozialen Netzwerken weiter gedacht werden: Denn #Engagement ist das, was den Inhalt erst aufwertet. Hier geht es nicht darum, wie man Engagement am besten misst. Hier geht es darum, wie man eine Bindung mit Nutzer:innen herstellen kann. Spoiler: durch echte, individuelle Kommunikation.

In dem Post gehe ich darauf ein, was Engagement eigentlich ist und wie wir im Netz Zugehörigkeiten schaffen können. Am Ende fasse ich das noch einmal in guter alter Content-Marketing-Tradition als Listicle zusammen. Los geht’s.

Content is king. Oder?

Wie wir für unser Projektmanagement schließlich bei Stackfield gelandet sind

Wie wir für unser Projektmanagement schließlich bei Stackfield gelandet sind

Technologie kann großartig sein und helfen, Projekte oder gar den gesamten Agenturalltag besser zu organisieren und planbar zu machen. https://workin-media.hnz.io/blog/online-marketing/wie-wir-fuer-uns-die-e-mail-entstauben-um-noch-effektiver-arbeiten-zu-koennen/. Technologie kann einem aber auch den letzten Nerv kosten und dazu führen, dass man fast wieder zur Tabellenorganisation und Notizbücher zurückkehrt, um Projekte zu planen. Ein Leidensweg.

Vorneweg: Wir haben es geschafft – glauben wir zumindest: Wir sind angekommen und haben eine Lösung gefunden, wie man den Agenturalltag berechenbar und somit auch planbar machen kann. Ob wir mit https://www.stackfield.com/ dauerhaft glücklich werden können… wir halten euch auf dem Laufenden!

Der Weg zu Stackfield hat uns http://t3n.de/tag/projektmanagement. Wir meinen damit nicht, dass es da durchschnittlich viel Schund auf dem Markt gibt. Der Markt ist halt nur riesig. Und die Sprache, mit der beworben und beschrieben wird ist, nun ja, sehr, sehr, bullshittig. Das war teilweise doch eher anstrengend zu recherchieren und demotivierend, wenn ein weiteres Tool bei uns durchgefallen ist.

Aber vielleicht mussten wir durch den Abgrund gehen, um mehr darüber zu lernen, wie unser Alltag wirklich funktioniert, welche Dinge es wert sind, schriftlich festgehalten zu werden und welche aus Gewohnheit dokumentiert werden aber im Endeffekt gar keinen Sinn ergeben.
mite, Humhub, Trello, Evernote

Wir haben zunächst ein eigenes Zeitmanagement bei uns eingeführt. Die Idee ist so simpel wie logisch: Wir arbeiten für euch. Und alle haben ein Interesse daran, wie lange das a) eventuell dauern wird und b) reell gedauert hat. Es liegt also nichts näher, als aufzuschreiben, wie lang man an welcher Aufgabe gesessen hat.

Wir haben uns also Tools wie https://www.toggl.com oder das vielleicht für andere sehr empfehlenswerte http://mite.yo.lk angeschaut.

Das Problem: Es ist entweder nur mit Aufwand in die vorhandenen Strukturen integrierbar oder gar nicht. Will heißen: Entweder führe ich neben meinem Kalendar, den To-do-Listen und Schmierzetteln zusätzlich die Tasks, um sie zeitlich messbar zu machen und einzuordnen. Oder ich schreibe mir ein eigenes Tool.

Für das letztere hatten wir keine Zeit und deshalb führte das bei uns dazu, dass wir zeitweise

Das alles gleichzeitig zu fahren war schon anstrengend. Wir hatten zwar minutengenaue Ergebnisse, konnten wirklich alles abbilden. Haben uns damit aber auch ein bisschen erstickt und überreguliert.
Phase 2: Evernote, Trello, mite.

Okay. Das konnte es nicht sein. Vielleicht Humhub rauschmeißen (in Kombi mit den anderen Tools zu latent) und auf Evernote und Trello aufteilen? Für jeden Kunden ein eigenes Notizbuch, da kommt dann alles drunter: To-do-Listen, Dokumente, Gesprächsnotizen, Projektbeschreibungen. Zudem ist die Software gut, schnell & geräteunabhängig. So what? Zeitmanagement wieder über mite? Kundenabstimmungen über Trello?

Das ging. Lief aber unrund: Wir haben in Evernote ein Projekt mit den Unterpunkten A, B und C erstellt. Mussten diese Unterpunkte dann ins Trello für uns und die Kunden übertragen und am Ende in mite für die Zeiterfassung.

Das macht kein Spaß und führt zu fehlerhaften Ergebnissen.
Phase 3: Bitrix24 und Trello

In der dritten Phase haben wir nach Diensten gesucht, die viel von den oben genannten Tools abbilden. Eine zeitlang haben wir deshalb https://m.bitrix24.de/m/ ausprobiert. Das will alles können: Projektmanagement, Zeitmanagement, Taskmanagement – und es hat sogar ein Customer Relationship Managament unter der Haube. Wir haben dem Tool zwei Monate eine Chance gegeben, die es leider nicht nutzen konnte. Zu viel, zu langsam und vor allem: Zu unstrukturiert. Wir merkten jede Sekunde, die wir davor saßen, dass viele Features nur eingebaut worden sind, damit man damit werben und nicht damit man damit logisch arbeiten konnte. Geändert in Phase 3 hat sich indes nicht die Kundenkommunikation und grobe Projektstruktur via Trello.
Phase 4: Stackfield und die Emanzipation von Trello

Unsere Suche erstreckt sich jetzt beinnahe anderthalb Jahre. Und der Gedanke, dass es doch sehr unwahrscheinlich ist, dass wir die einzige Agentur mit unserem Profil sind und es keine gute, keine einfache, keine technologiegestützte Lösung gibt, trieb uns in den Wahnsinn.

Irgendwann bin ich eher aus Zufall auf http://t3n.de/news/investoren-rausch-slack-605981/ und auf Stackfield gestoßen. Das Tool von oben, mit dem wir glücklich sind.

Stackfield ist, und das soll nicht irgendwie böse klingen, ein aufgebohrtes Trello. Das liegt daran, dass sowohl Trello als auch Stackfield https://en.wikipedia.org/wiki/Kanban verwenden.

Was Stackfield aber richtig gut macht ist

  • das vorhandene Nutzermanagement
  • eine soziale Komponente mit PM’s und öffentlichen Chats mit Slack-Feeling
  • ein Dokumenten-Management-System
  • aufgeräumte und moderne GUI
  • Verschlüsselungsmöglichkeit von Boards und Chats

Bei jedem größeren Projekt geben wir nun einen Gastzugang raus, damit unsere Kunden jederzeit den Status Ihres Projekts abrufen können. Ebenfalls erstellen wir auf Stackfield-Basis einen wöchentlichen E-Mail-Report und zwar händisch, weil das im Endeffekt schneller geht.

Wenn wir an einer Aufgabe arbeiten, dann verschieben wir sie in „In Bearbeitung“. Wenn nicht, schieben wir sie zurück. Das loggt Stackfield. Dadurch bekommen wir genau das richtige Zeitmanagement hin, dass uns zwar nicht auf die Minute genaue Angaben macht, uns dafür aber mehr Zeit lässt, an euren Projekten zu arbeiten. Und genau darauf kommt es doch an.

Bildnachweis: http://www.pexels.com/photo/person-apple-laptop-notebook-157/

Die Sprache der Meldung

Die Sprache der Meldung

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie lange das Voloblog als Angebot noch bestehen bleibt. Deshalb fange ich einmal langsam an meinen Inhalt auf den Floyboy rüberzuschaufeln – und zwar leicht abgeändert.
Ich bin übrigens gerade dabei, mich mit den rechtlichen Hintergründen der Interviewautorisierung rumzuschlagen, um das diese Woche noch in einen Post zu gießen. Falls ihr spezielle Fragen habt, schickt sie mir doch bitte per Mail oder fragt in den Kommentaren.

Journalistisches Schreiben

Als erstes muss erst einmal geklärt werden, welche Textformen es im Journalismus eigentlich gibt. Grob kann man sie in zwei Segmente einteilen: tatsachenbetonte und meinungsbetonte Berichte.

tatsachenbetont meinungsbetont
Meldung Leitartikel
Bericht Editorial
Interview Kommentar
Porträt Glosse
Reportage Lokalspitze
Feature Kritik
Rezension (Buchkritik)
Foto
Grafik Karikatur

Natürlich kann man die tatsachenbetonten Textformen auch noch weiter unterteilen, nach informierend zum Beispiel (Meldung, Bericht) und erzählend(Reportage, Feature). Aber das würde dann ja schon fast wieder kompliziert. Deshalb geht es jetzt erst einmal ganz grob um zwei Sachen: Die Meldung und den Bericht. Und um die Fehler, die da schon gerne gemacht werden.
Eine Meldung ist in der Zeitungssprache ein Artikel, in dem meist vier Fragen beantwortet werden: Wer, was, wann und wo (oft auch warum).
Ganz grob und schon fast fahrlässig allgemein fasse ich mal zusammen:
Aus welchem Grund auch immer habt ihr vor, eine Meldung zu schreiben. Sei es als Praktikant bei der Zeitung oder als Pressemensch bei einem Verein oder einer Organisation. Bevor ihr den Stift in die Hand nehmt oder auf die Tastatur einhaut: Gedanken machen. Mach euch vorher Notizen, erstellt eine Prioritätenliste und überlegt: Wenn ich meiner Frau in der Küche zurufen würde, um was es in dem Artikel geht, was wäre das dann?
Wenn ihr dann eine grobe Struktur habt, einfach noch mit der Top-8-Liste für grandiose Meldungen verquirlen.

  1. Das Wichtigste nach vorn
  2. Kein überflüssiges Wort
  3. Kurze Sätze, Schachtelsätze verboten
    Manchmal – und das muss man ehemaligen Geisteswissenschaftlicher – zumindest zum Teil – nachsehen,  sind geschachtelte Sätze – nicht nur in Meldungen oder Berichten – doch ziemlich unüberischtlich.
  4. Keine Hauptwörterei
    Die Vermeidung von substantivierten Verben besitzt eine hohe Priorität seitens der Meldungsformulierung. Oder anders: Nominalstil versteht kein Mensch!
  5. Passiv vermeiden
    Wenn in einem Text zu oft das Passiv verwendet wurde, wird die Lebendigkeit zerstört.
  6. Immer schön konkret bleiben
    Forscher arbeiten jetzt an einem neuen Projekt. Was für Forscher? Astrophysiker oder gar Biologen? Und was ist das für ein Projekt?
  7. präzise Wortwahl
  8. Keine Fremdwörter