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#Selfhosting

Eigene Server, selbst gehostete Dienste und mehr Kontrolle ueber digitale Werkzeuge.

Es muss nicht immer Adobe sein: 3 Tools für die Produktion inhouse

Es muss nicht immer Adobe sein: 3 Tools für die Produktion inhouse

Adobe bietet mit der Creative Cloud ein fantastisches Angebot für größere Teams mit viel Budget. Wenn es aber darum geht, schnell für #Social-Media ein paar…

Adobe bietet mit der Creative Cloud ein fantastisches Angebot für größere Teams mit viel Budget. Wenn es aber darum geht, schnell für #Social-Media ein paar Grafiken zu erstellen, Fotos zu bearbeiten und die ein odere andere Print-Anzeige anzupassen, habe ich mit Canva im Zusammenspiel mit den #Affinity-Programmen sehr gute Erfahrungen gemacht.

Aktuell kostet die Creative Cloud von Adobe etwas mehr als 60 Euro im Monat. Versteht mich nicht, falsch, das ist ein ziemlich cooles Angebot, was Software und Teammöglichkeiten angeht. Aber wenn man davon eventuell “nur” Indesign und Photoshop benötigt, habe ich für euch eine Lösung, auf der es sich lohnt etwas rumzudenken: Affinity-Produkte im Zusammenspiel mit Canva. Und keine Angst, ganz ohne Software-Abo müsst ihr gar nicht auskommen: Falls ihrs drauf anlegt, ist das bei #Canva defintiv eins drin (knapp 14 Euro pro Monat für bis zu 5 Mitglieder. Hiermit empfohlen). Und damit kann man in Redaktionen, Marketing-Teams oder Newsrooms schon ziemlich viel wuppen.

Canva: Eine App für alle Geräte

OwnCloud & Nextcloud – wie geht es weiter?

OwnCloud & Nextcloud – wie geht es weiter?

Nextcloud und Owncloud - Wie geht es weiter?
Führende ownCloud Entwickler haben sich mit einer eigenen Version der freien Filehosting-Software vom Unternehmen abgespalten und diesen Schritt als Neustart beschrieben. Nextcloud nennt sich das Projekt von OwnCloud-Begründer Frank Karlitschek und sei auf Langfristigkeit und Nachhaltigkeit ausgelegt, wie der Nextcloud-Pressesprecher Jos Poortvliet dem IT-News-Portal golem.de mitteilte.

In der Stellungnahme von ownCloud zeigte man sich überrascht über den Schritt und teilte mit, dass die amerikanische Firma ownCloud Inc. geschlossen werden müsste, da der Hauptkreditgeber wegen der Spatung abgesprungen sei. Die ownCloud GmbH sei allerdings nicht unbedingt betroffen.
Wie geht es weiter?
Natürlich fragen sich unsere Kunden, wie es jetzt weiter geht mit Ihren ownCloud-Installationen. Ab diesem Zeitpunkt wird es nun zwei Versionen geben, die sich mit der Zeit weiter auseinander entwickeln werden. Das kennt man schon von dem Projekt Libreoffice: Die Office-Software ist ursprünglich aus Openoffice entstanden, wobei diese Abspaltungen erst einmal keinen Grund zur Sorge oder blindem Aktivismus geben. Klar, Nextcloud klingt gerade nach dem spannenderen und sympathischeren Projekt: Das Unternehmen will beispielsweise die Business-Kunden der OwnCloud übernehmen, nannte hierzu allerdings noch keine Konditionen. Die Community soll mehr eingebunden werden, und, und, und. Auch sollen die Umstellungen von Own- und Nextcloud reibungslos verlaufen. Aber wir müssen die Situation erst noch weiter beobachten und die Umstellung der Systeme intern testen. Sollten Sie eine Umstellung Ihrer OwnCloud auf Nextcloud wünschen, sprechen Sie uns einfach an. Ansonsten halten wir Sie über unsere Vorgehensweise weiter auf dem Laufenden.

OwnCloud und NextCloud sind Anwendungen, um auf dem eigenen Server Dateien zu speichern und mit mehreren Geräten oder Benutzen zu synchronisieren.

Wie wir bei der workin media mobil arbeiten

Wie wir bei der workin media mobil arbeiten

Ein großer Vorteil als Webentwickler ist es ja, eigentlich fast überall ganz gut arbeiten zu können. Ein Nachteil ist, dass das auch Kunden wissen. Deshalb haben wir viel Hirnzschmalz aufgewendet, um einen so mobilen Workflow wie möglich aufbauen zu können. Und zwar via Smartphone & Tablet.

Ziel ist es, dringende Aufgaben on the fly erledigen zu können. Das können sein:

  • Wichtige Unterlagen auf unserer NAS anzeigen/verwenden
  • Zugriff auf Buchhaltungsprogramm
  • Zugriff auf Helpdesk
  • Zugriff auf Wordpress-Backends.
  • FTP-Inhalte anzeigen/verändern
  • Via SSH auf unsere Server zugreifen

Alle Prozesse müssen sich im besten Fall selbstständig synchronisieren, damit Zugangsdaten und Passwörter aktuell bleiben. Und natürlich müssen alle Prozesse auf den mobilen Geräten so gut wie möglich vor Fremdzugriff geschützt sein.

Via VPN auf die NAS

Da wir auf unserer Synology-NAS unsere lokalen Backups und Dokumente liegen haben, können wir via VPN-Verbindung schon einen Großteil wichtiger Dokumente aufrufen. Auch laufen dort unsere ersten Testseiten, die aus Sicherheitsgründen nicht aus dem Netz abrufbar sind; via VPN schon. Um das mit der NAS realisieren zu können, haben wir dort einen Webserver, DNS-Server, dnsmasq und VPN-Server am Start.

Buchhaltung in der Cloud

Die Buchhaltung haben wir gleich ganz in die Cloud gelegt und mit http://www.lexoffice.de einen ganz zuverlässigen Partner gewonnen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Jeder hat immer die neueste Zahlen, Daten und Fakten. Überall, wo es Internet gibt.

Wir müssen nur eine Adressdatenbank pflegen, also theoretisch, und haben einen Platz, an dem unsere Rechnungen liegen. Das ist großartig. Außerdem wird Lexoffice regelmäßig mit neuen (und praktischen) Funktionen und Erweiterungen ausgestattet. Nachteile gibt es natürlich auch: Es ist ein Webdienst, der manchmal auch gewartet werden muss und genau dann keinen Zugriff gewährt, wenn man eine wichtige Rechnung schreiben muss. Kommt seltenst vor. Aber wenn, dann ärgert's.

Via App Support-Tickets verwalten

Wie wir https://workin-media.hnz.io/blog/wie-wir-fuer-uns-die-e-mail-entstauben-um-noch-effektiver-arbeiten-zu-koennen/ schon geschrieben haben, nutzen wir den tollen Dienst Freshdesk um unsere Kundenanfragen zu verwalten. Eine https://itunes.apple.com/de/app/freshdesk-customer-support/id849713306?mt=8 pusht neue Supportanfragen direkt aufs Smartphone-Display. Entweder kann man dann direkt antworten oder die Anfrage anderen Mitarbeitern zuordnen. Äußerst praktisch. Im übrigen: Auch viel praktischer als E-Mail, weil bei der Menge, die bei uns im Postfach aufschlägt, gerne etwas überlesen werden kann, wenn man nur mit dem Handy unterwegs ist.

Immer die volle Übersicht über unsere Seiten

Neben den Servern monitoren wir auch WordPress-Seiten, ob sie richtig funktionieren. Denn manchmal verursacht ein Plugin einen Fehler, der WordPress zum Absturz bringt aber der Server denkt weiterhin, dass alles in Ordnung ist. Deshalb monitoren wir beides, den Server und die einzelnen Installationen. Sollte etwas schief laufen, also WordPress ausfallen oder die Seite plötzlich von Nutzern überrannt werden, werden wir per E-Mail und SMS informiert und können auch via Smartphone schnell reagieren, Backups einspielen oder Kapazitäten verändern.

Auf die FTP-Server Zugriff haben

Wir nutzen hier für Smartphone & Tablets https://panic.com/transmit-ios/. Die App ist nicht perfekt, was aber eher an Apple als am Entwicklerstudio Panic liegt. Das Tolle: Man kann den Zugang zur App via Passcode und Fingerabdruck schützen und auch https://library.panic.com/transmit-ios/tios-favorite-import/. Händisch. https://www.panic.com/blog/transmit-ios-1-1-1/.

Gleichzeitig nutzen wir auch Coda vom gleichen Hersteller sowohl am Computer als auch mobil. In Coda laufen unsere aktuellen Projekte, die auch gleichzeitig über git versioniert werden. Über Transmit auch einfach nur Backup-FTPs.

Via SSH auf den Server zugreifen

Hier batteln sich im Apple App Store zwei Apps. https://itunes.apple.com/us/app/cathode/id656982811?mt=8 und https://itunes.apple.com/de/app/prompt-2/id917437289?mt=8. Prompt 2 stammt von Panic und ist deshalb unsere erste Wahl gewesen. Warum sich Prompt 2 allerdings nicht via "Panic Sync" (die iCloud-Alternative des Herstellers) die SSH-Daten aus Coda holt, ist mir ein Rätsel. Hier müsssen wir die Daten und Zertifikate manuell hinzufügen. Gesynct werden dann nur die mobilen Geräte; per Passcode und Fingerabdruck werden die Daten wie bei Transmit iOS zusätzlich gesichert.

Ein SSH-Zugang für unterwegs ist übrigens wichtiger, als man denken würde. Denn manchmal passieren auf Servern komische Dinge. Erst vor kurzem hat es beispielsweise eine MySQL-Tabelle einer WordPress-Installation gecrasht, in der die Menüs gespeichert waren. Das echt riesige Menü auf der Seite wurde nicht mehr dargestellt, und das nach Feierabend! Ich konnte mich dann mit dem Handy bequem vom Sofa aus auf dem Server einloggen, die gecrashten Tabellen reparieren, MySQL neustarten, mich freuen, dass es funktioniert, mir einen Reminder für den nächsten Tag schreiben und dann die neueste Doctor-Who-Folge weiterschauen.

Fazit

Noch sind wir noch nicht an dem Punkt angekommen, an dem alle Daten geschützt von überall mit möglichst vielen Endgeräten abgerufen werden können. Klar, mit dem Laptop ist das möglich, aber den haben wir nicht immer dabei. In den letzten Jahren hat sich schon viel für Smartphones und Tablets getan, gerade im Bereich Servermanagement. Aber so richtig fancy, wie ich mir das als Perfektionist wünsche, klappt das leider noch nicht.

Bildnachweise: https://picjumbo.com/man-holding-iphone-in-his-car/