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#WordPress

Beitraege ueber WordPress, Themes, Plugins und Publishing mit WordPress.

Verlinkte Listen in Wordpress automatisch generieren

Verlinkte Listen in Wordpress automatisch generieren

Manchmal benötigt man in Wordpress Strukturen, die spezieller und kleinteiliger sind, als die üblichen Kategorien/Tag-Zuweisungen. Mit ein paar Umwegen und dem Plugin ACF ist es auch Wordpress möglich, contentabhängige Listen zu generieren.

Wenn ich mir kleinere und moderne Content-Management-Systeme wie beispielsweise http://de.processwire.com anschaue, bin ich schon etwas neidisch:

Bei Processwire gibt es keine vorgefertigten Feldtypen; man muss sie bei jedem Projekt neu aufbauen. Das führt dann dazu, dass http://demo.processwire.com eben durch die enorm vereinfachte Felder-Philosophie ziemlich schnell umgesetzt sind. https://www.youtube.com/watch?v=IHqnLQy9R1A&list=PLo7Qkm2fy7zDdXCHTBUZXG7C3poa3efAQ&index=2.

Eine Webseite für einen speziellen Kundenwunsch hätten wir damit wunderbar umsetzen können, wenn wir a) die Zeit gehabt hätten uns in Processwire intensiv einzuarbeiten und b) wir nicht so auf Wordpress stehen würden.
Die Voraussetzungen

Die Kunden hatten eine alte Seite mit ziemlich vielen Daten, die in Beziehung miteinander stehen. Wenn wir uns auf die Processwire-Demo-Seite von oben beziehen: eine Seite mit Hochhäusern. Jeder Stadt sind dort Hochhäuser zugeordnet. Jedem Hochhaus eine spezifische Höhe, ein Baujahr und die Architekten. Diese spezifischen Daten sind wiederum untereinander verknüpft: Es gibt Übersichtsseiten über Architekten und welche Häuser sie entworfen haben, wie auch Seiten mit Häusern gleicher Höhe.
Das Problem

Das Problem an der Sache war, dass die gesamten Daten der alten Kundenseite via PHP aus Text-Dateien ausgelesen wurden und bei Syntaxfehlern natürlich das ganze Beziehungsgeflecht kaputt gemacht werden konnte. Deshalb hatte der vorherige Entwickler gesagt: Ihr dürft das nicht ändern, ich mach das gerne für euch.

Der Kunde möchte es aber bei einer Wordpress-Seite selbst ändern.
Die Vorüberlegungen

Uns ist es enorm wichtig, wenn nicht sogar am wichtigsten, dass die Update-Fähigkeiten unserer Wordpress-Seiten gewahrt bleiben. Deshalb sind Frickeleien am Core natürlich tabu und auch Plugins werden bei uns nur entwickelt, wenn es zu diesen einen längerfristigen Service & Wartungsvertrag gibt.

Wir brauchen eine flexible Lösung, die quasi das Kategorie/Tag-System von Wordpress aufbohrt. Zusätzlich soll der Inhalt nur an speziellen Positionen im Template ausgeben werden und jederzeit selbst von dem Kunden gepflegt werden können.

Und es klappt!
Die workin media Lösung

Viele, die sich schon intensiver mit Wordpress auseinandergesetzt haben, kennen mit Sicherheit das Plugin http://www.advancedcustomfields.com von Elliot Condon. Damit kann man relativ simpel neue Inhaltsfelder generieren um nicht-statische Inhalte an fixen Positionen im Layout auszugeben.

https://workin-media.hnz.io/wp-content/uploads/2015/06/advanced-custom-fields.png Ansicht des Plugins im Backend.

Jedem Feld kann dort ein Label zugeordnet werden. Wir haben nun das Beispiel „Hochhaus“ genommen und als Checkbox angelegt: Jedes Hochhaus ist dort seiner Seite zugeordnet (siehe links).

Wenn man nun eine neue Seite erstellt, beispielsweise „New York City“, dann kann dort der Nutzer „Park Avenue“ und „Chrysler Building“ anhäkeln; denn wir wissen ja alle, dass das AT&T Corporate Center in Chicago steht.

Diese manuelle Zuordnung mussten wir so implementieren, weil bei unserem Kunden, anders als bei den Hochhäusern, sich die Elemente einer Kategorie oft verändern können und er so die Möglichkeit hat auf der Seite, auf der sie ausgegeben werden, die Inhalte zu definieren.

Die Ausgabe haben wir mit folgendem Code in der function.php des aktiven Themes gesteuert:

// Add Shortcode
function hochaus() {

$values = get_field('Hochaus');
$field = get_field_object('Hochhaus');
$label = $value[$key];

if($values) {
echo '
';
foreach($values as $value)
{
echo '- ' . '[' . $value . '](' . $value . ')' . '
';
}
echo '
';
}
}
add_shortcode( 'hochhaus', 'hochhaus' );

Was macht der Code? Er erstellt über den Shortcode eine Liste, mit allen angehäkelten Häusern an der Position des Shortcodes. Außerdem verlinkt er sie zu dem Linkziel, das im ACF definiert wurde.
Wofür eignet sich die Methode?

- Darstellung kleinerer Inventarlisten

- Zuordnung verschieder Datenpunkte

- Flexible Handhabung/Pflege der Ausgabe

Bildnachweis: https://pixabay.com/de/einstellungen-optionen-software-265131/

Kurz vorgestellt: Social Networks Auto Poster - SNAP

Kurz vorgestellt: Social Networks Auto Poster - SNAP

Das "http://wordpress.org/plugins/social-networks-auto-poster-facebook-twitter-g/" Plugin (SNAP) für Wordpress ist eine Alternative zu Hootsuite oder Buffer. Einfach aus Wordpress heraus soziale Netzwerke mit Inhalt beliefern. Wenn man will auch mit individuellen Inhalten. Ein kurzer Test.

Irgendwann habe ich aufgehört, mir die Angebote genauer anzuschauen, die ich per Mail bekomme: Social-Media-Suiten für Unternehmen, für "Experten". Da wird mir ein Dashboard, für eine – mir zu hohe, monatliche Gebühr versprochen, mit dem ich alle meine Profile in sozialen Netzwerken verwalten kann. Ohne, dass mich das nennenswert Zeit, Energie oder Nerven kosten würde. So a la https://hootsuite.com/ oder https://bufferapp.com/. Nur halt für "Profis". Mit viel bling bling und Statistiken zum Ausdrucken.
Die Gefahren des Social-Media-Sumpfs

Ziel dieser Angebote: Irgendwie alle sozialen Netzwerke unter einen Hut zu bekommen, verwaltbar zu machen, um schlussendlich bei gleichem Erfolg Zeit zu sparen. Und Inhalte "zielgruppengerecht" zu verbreiten. Der Gedanke dahinter ist ja nicht schlecht: Social Media ist wichtig. Und Facebook ist hier in Deutschland ein sehr, sehr, solider Traffic-Garant.

Dazu kommt: Die Kurve geht weiter nach oben: In den USA sind https://blog.shareaholic.com/facebook-referrals-skyrocket-12-2013/. Die Zahlen in solchen Studien sollte man zwar immer mit Vorsicht genießen, aber auch wenn es "nur" eine Steigerung von 100% oder 50% gewesen wäre, muss man sich mit dem Thema auseinandersetzen. Und dann sind wir schon drin, im Social-Media-Sumpf. Und damit bei vielen Fragen. Wenn wir uns schon Gedanken machen: Wenn wir irgendwas für Facebook planen, brauchen wir als Unternehmen vielleicht auch Twitter? Pinterest? Tumblr? Müssen wir vielleicht ein Instagram-Profil mit Leben füllen? Oder Google+ nutzen? Und wenn wir das alles brauchen: Wie verdammt soll das alles gepflegt werden? Ich mach das alles für die Firma doch alleine! Und nebenbei! Hilft da vielleicht doch eine von den Experten-Lösungen, die mich per Mail akquirieren wollten?

Vielleicht. Gar keine Frage.

Vielleicht hilft aber auch schon ein Tool, was es kostenlos gibt und in der Pro-Version 49,95$ (einmalig) kostet: http://wordpress.org/plugins/social-networks-auto-poster-facebook-twitter-g/
Die Social-Media-Suite für Wordpress

Denn nach meiner Erfahrung liegt das Problem nicht im Reagieren auf Kundenanfragen (die bekommt man meistens sowieso zusätzlich per Mail), nicht in den Statistiken, sondern im Bereitstellen von Inhalten. Nennt mich altmodisch, aber wenn jemand regelmäßig gute Inhalte veröffentlicht, dann merken das auch andere. Dann muss man nicht vor dem Rechner hängen und sich fragen, warum man nur 5%-Fanwachstum hatte, statt der üblichen 7%. Ein weiteres Problem: Zu viele Profile. Braucht man wirklich einen Twitter-Account? Sind meine Kunden auf Facebook? Wenn man sich vor dem Einrichten der Profile ein Konzept ausdenkt, wird schon vieles einfacher.

In der Vergangenheit gab es ein paar unrühmliche Lösungen, um Inhalte automatisiert zu veröffentlichen, die ich auch schon selbst benutzt habe: http://twitterfeed.com/, eine Weiterleitung von Facebook auf Twitter (natürlich hat die Kommentarlänge nie gestimmt, sodass man auf Twitter immer auf die Facebookseite und da erst auf den eigentlichen Inhalt weitergeleitet wurde. Buuh!), frickelige Lösungen via https://ifttt.com/ (ich liebe den Dienst! Aber nicht um meine soziale Profile zu verwalten). Oder eben der angesehene Klassiker, bei jedem Netzwerk mit einem individuellen Text alles per Hand zu posten.

SNAP bietet hierzu eine für meine Meinung sehr angenehme Lösung: Es bietet eine automatisierte Lösung, die man unter jedem Beitrag noch weiter anpassen kann.

Aber von vorne: Wordpress braucht standardmäßig für ein Artikel eine Überschrift, Inhalte, Kategorien, Tags und, wenn man mag, auch einen zusammenfassenden Auszug. SNAP kann nun so konfiguriert werden, dass die Überschriften mit Kategorie-Hashtags bei Twitter, Auszüge (mit Bild und Link) bei Facebook oder Google+ veröffentlicht werden. Hier im Blog sieht es beispielsweise so aus, dass standardmäßig der Auszug ("Excerpt") für meine Facebook-Postings auf der Seite der workin media und meinem privaten Profil benutzt werden.

Daneben kann man noch weitere Inhalte für die Profile auslesen lassen:

  • %TITLE% - Titel
  • %URL% - URL
  • %IMG% - Artikelbild
  • %SURL% - Short-URL  (bspw. bit.ly)
  • %EXCERPT% -   Auszug
  • %RAWEXCERPT% - entfernt alle Tags/Shortcodes und gibt den reinen Text aus
  • %ANNOUNCE% - "Weiterlesen"-Shortcode (für Wordpress)
  • %FULLTEXT% - Gesamter Beitrag
  • %RAWTEXT% - Gesamter Beitrag als Text
  • %TAGS% -  Tags
  • %CATS% - Kategorie
  • %HTAGS% - #tags als Hashtag
  • %HCATS% - #kategorien als Hashtag
  • %AUTHORNAME% - Autorenname
  • %SITENAME% - Seitenname

Damit ist es erst einmal möglich, automatisierte Veröffentlichungen etwas zu individualisieren und für die entsprechenden Dienste anzupassen.
Welche Dienste werden unterstützt?

App.net, Blogger, deviantArt, Diigo, Delicious, Facebook, FriendFeed, Flickr, Google+, Instapaper, LinkedIn, LiveJournal, Plurk, Pinterest, Reddit, Sccop.It, StumbleUpon, Tumblr, Twitter, vBulletin, vKontakte, Wordpress, YouTube
Muss ich die alle kennen?

Nein. Ich kenne die auch nicht alle. Für das workin media Blog nutze ich momentan Facebook, Google+, Twitter und Wordpress (um auf meinem privaten Blog kurz zu notieren, dass ich etwas geschrieben habe). Das reicht mir.
Wie ist die Bedienung?

Eine Schönheit ist das Plugin nicht. Auch die Einrichtung der einzelnen Dienste ist etwas aufwendiger. Denn bei Facebook & Co müssen Apps registriert werden, damit das Plugin auf die Daten zugreifen kann. Dabei helfen aber die detaillierten HowTos von NextScript (Beispiel: http://www.nextscripts.com/setup-installation-facebook-social-networks-auto-poster-wordpress/) oder https://workin-media.hnz.iov.

Wenn die Apps registriert, das Tool eingerichtet, die Shortcodes auf dem Schirm sind, dann geht das recht leicht von der Hand.
Was gibt es sonst noch?

Man kann das Plugin auch nutzen, ohne einen Beitrag zu schreiben, um seine sozialen Netzwerke zu befüllen. Was ich sehr praktisch finde.

Von der Performance her spielt es, was die Laufzeit angeht, ungefähr in einer Liga mit meinem SEO-Plugin.

Um beispielsweise im privaten Facebook-Profil und der Fanpage zu posten, benötigt ihr den Pro-Account. Hierzu müsst ihr nach dem Kauf noch den http://www.nextscripts.com/social-networks-auto-poster-for-wordpress/ in das Plugin-Verzeichnis eurer Wordpress-Installation laden.

Wie macht ihr das so, mit euren Profilen? Nutzt ihr Tools? Oder macht ihr alles in Handarbeit?

Serverfehler: Keine Datenbankverbindung

Serverfehler: Keine Datenbankverbindung

Der workin-media-Server war in der Nacht zum 3. Februar für wenige Stunden nicht erreichbar. Statt der eigentlichen Seiten, wurde die Fehlermeldung angezeigt, dass keine MySQL-Verbindung bestünde. Das Problem ist behoben.

Die Ursache war ein Fehler des Server-Betriebssystems (CentOS), dass durch uns kurzfristig behoben wurde: Eine Datei, die gelöscht werden sollte, es aber nicht wurde, war für den Fehler verantwortlich. Dadurch konnte der SQL-Server nicht mehr gestartet werden. Datenbankbasierte Seiten, die beispielsweise auf Joomla oder Wordpress basieren, haben dadurch nicht mehr funktioniert.

Muss ich noch etwas tun?
Nein. Dies war ein serverseitiges Problem und hat nichts mit euren Seiten zu tun. Alles gut.

Sind Daten verloren gegangen?
Nur die, die nicht erfasst werden konnten, als die Seiten offline waren. Ansonsten werdet ihr keine Daten vermissen.

Wird so etwas noch mal vorkommen?
Wir hoffen nicht! Wir tun viel, um die Erreichbarkeit der Seiten zu garantieren. Nur leider kann man solche Fehler nicht vorhersagen. Wir können da nur schnell reagieren.

Wir entschuldigen uns für entstandene Unannehmlichkeiten.

Zehn Kilo werden zur Mission

Zehn Kilo werden zur Mission

Das Göttinger Tageblatt hat ein neues crossmediales Projekt gestartet: Die Mission-Olympia. Hintergrund: Tageblatt-Volontär Michael Kerzel hat mit seiner Freundin gewettet, dass er es schafft bis zum Beginn der olympischen Spiele Ende Juli von 101 wieder auf 90 Kilogramm Lebendgewicht zu kommen – um die Olympiade vom häuslichen Sofa aus verfolgen zu dürfen. Inzwischen ist daraus eine Printserie, ein eigenes Blog, eine Facebook-Fanpage und eine Videoserie erwachsen. Ein Crosspost von universale-code.de.

Von der Freundin-Wette zum cross-medialen Tage-blatt-Projekt

Zunächst lief die Geschichte als Print-Reportage im Tageblatt: Michael hat zwei Fitnessstudios besucht und sich Tipps an Geräten geben lassen, wie er am besten und gesündesten abnehmen könnte, Vorschläge von Ernährungsberatern eingeholt und die Wette zusätzlich in einem Webvideo vorgestellt.
Die Wette entwickelte auf Facebook sehr schnell ein Eigenleben, weswegen wir uns entschieden haben, seine Mission-Olympia als crossmediales-Projekt aufzuziehen.
Michael wird nun regelmäßig Print-Reportagen schreiben. Beispielsweise ist eine Service-Geschichte angedacht, in der er sich von regionalen Vereinen Tipps holt, welche Sportarten sich für Übergewichtige anbieten – und diese natürlich auch selbst ausprobiert. Zuvor wird aber noch einmal gesund gekocht. Alle Termine werden zusätzlich von Videojournalisten begleitet.

Das Projekt besteht aus drei Teilen: Video, Online und Print

In seinem Blog schreibt er währenddessen über die täglichen Versuchungen, die auftauchen, wenn man die Ernährung von Bier und Pizza auf Tee und Paprika umstellt. Zusätzlich gibt er kleinere Tipps, wie man wieder zu einer optimaleren Figur kommen kann und verlinkt zu interessanten Inhalten, die mit Ernährung und Sport zu tun haben.
Das Blog ist eine Wordpress-Installation und ist komplett in Facebook und Twitter integriert. Wenn Michael beispielsweise einen Schnappschuss auf der Facebook-Fanpage veröffentlicht, wird der Inhalt automatisch als Blogpost angelegt und zusätzlich ein Tweet mit dem entsprechenden Twitpic abgesetzt. Umgesetzt wurden die Verknüpfungen mit dem Dienst ifttt.com. Diesen Sharing-Kompromiss mussten wir eingehen, weil die komplette händische Pflege der großen Netzerke zu viel Zeit kosten würde. Natürlich interagiert Michael aber in allen Netzwerken mit Followern und Fans.
Habt ihr Anregungen, Kritik oder wollt einfach einmal irgendetwas loswerden? Dann nutzt die Kommentare oder schreibt an heinz (ätt) floyboy (punkt) de