Architects - "Doomsday"
watch https://youtube.com/watch?v=RvWbcK3YQ_o&is=0ZBUXQPjs5HkY_s0Wir sind gestern über diverse Umwege bei den Architects gelandet und es ist eine Schande, dass ich die so lange nicht gehört habe.
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Musik, Musicals, Soundtracks und Beiträge mit starkem musikalischem Bezug.
Wir sind gestern über diverse Umwege bei den Architects gelandet und es ist eine Schande, dass ich die so lange nicht gehört habe.
Mehr als 20 Jahre sind vergangen, seitdem die Ereignisse auf Isla Nublar aus dem Ruder liefen. Längst ist der Themenpark wieder eröffnet, größer und sicherer und mit mehr Dinosauriern denn je, so wie es sich John Hammond ursprünglich vorgestellt hatte. Weil die Besucherzahlen deutlich nach unten gehen, arbeitet Projektleiterin Claire an einer neuen Attraktion: Ein selbst geschaffener Dino-Hybrid, der sich jedoch als so gefährlich und unberechenbar erweist, dass selbst Velociraptoren vor ihm Reißaus nehmen. Doch der erfahrene Dino-Trainer Owen nimmt den Kampf mit dem unberechenbaren Biest in seine Hände!
Ich erinnere mich noch gut an das Gefühl, als ich Jurassic Park zum ersten Mal sah: Staunen, leichtes Schaudern, diese Musik von John Williams, das Zittern im Wasserglas. Ich war zu jung, um zu verstehen, wie das gemacht war, aber alt genug, um zu begreifen, dass da etwas Neues passierte. Spielberg hatte etwas geschaffen, das größer war als bloß ein Abenteuerfilm. Es war mein Einstieg in das Nachdenken über Filme überhaupt. Zumindest ist das Making-Of von Jurassic Park das erste, an das ich mich erinnere.
Und dann kam für mich lange nichts. Zumindest nichts, was blieb. The Lost World habe ich bestimmt gesehen und komplett vergessen. Jurassic Park III war dann nur noch Fußnote. Ich habe ihn definitiv nicht gesehen und nur am Rande mitbekommen, dass es ihn gibt, weil eine gewisse Linda Park da mitgespielt hat, bevor sie auf der Brücke der Enterprise versetzt wurde. Vielleicht hatte sich da schon eine Art Franchise-Fatigue eingeschlichen – keine Ahnung.
Umso besser vielleicht, dass ich Jurassic World 2015 mit praktisch null Erwartungen gesehen habe. Und das war tatsächlich eine Wohltat. Der Film ist... mit großem Selbstbewusstsein blöd. Ich sag' nur Militärdinos! Eine Achterbahnfahrt, gebaut auf den Überresten der eigenen Ironie. Colin Trevorrow inszeniert das alles mit einer gewissen Geschmeidigkeit, fast so, als wüsste er genau, dass das Publikum ohnehin mehr auf die Dinos schaut als auf die Menschen oder die Handlung.
Chris Pratt spielt einen charmanten Abenteurer aus dem Baukasten, Bryce Dallas Howard eine Managerin mit hochhackiger Läuterung. Vincent D’Onofrio hat mich als Bösewicht leider (noch) nicht überzeugt.
Ich habe Jurassic World mit einem Dauergrinsen gesehen. Nicht, weil er mich überzeugt hätte, sondern weil er sich selbst so offensichtlich nicht ernst nimmt. Die Kapitalismuskritik, die uns eingehämmert wird, konterkariert der Film in jeder zweiten Einstellung, fast schon ironisch, mit Starbucks, Mercedes und Samsung.
Ein Blockbuster, der über sich lacht, ohne es zuzugeben und mir, erstaunlicherweise, einen schönen Filmabend beschert hat.
Die zwei Hexen Elphaba und Glinda könnten unterschiedlich nicht sein. Während Glinda privilegiert, hübsch und attraktiv ist, muss sich Elphaba aufgrund ihrer grünen Hautfarbe immer wieder beweisen und vor allem ihre wahren Fähigkeiten erst noch entdecken. So unterschiedlich die beiden Hexen auch sind, umso enger befreunden sie sich während ihrer Zeit auf der Universität Glizz im fantastischen Land Oz. Eine Reihe unerwarteter Ereignisse stellt die beiden Freundinnen jedoch auf eine harte Probe, die sogar zum mächtigen Zauberer von Oz führt. Welche Rolle spielt der mächtigste Mann des Landes im Leben der beiden Hexen und ist er wirklich der gutmütige Herrscher, der er vorgibt zu sein? Elphaba und Glinda sehen sich einer folgenschweren Entscheidung gegenüber, die ihre besondere Freundschaft für immer und ewig verändern wird.
Wicked ist ein Fest für die Sinne – ein bombastisches Musical mit Herz, Magie und einer Prise Rebellion. Ja, es ist eine klassische „Ich bin anders“-Coming-of-Age-Geschichte, aber die kleinen und großen Ideen im Wordbuilding, machen den Unterschied.
Fantastische Bilder, eine grandiose musikalische Untermalung und inszenatorische Highlights sorgen für ein Erlebnis, das sich einfach gut anfühlt. Ariana Grande und Cynthia Erivo singen und spielen sich die Seele aus dem Leib, während Michelle Yeoh nach ihrem eher nüchternen Auftritt in Section 31 hier zeigt, dass sie auch fies kann. Und dann ist da noch Jeff Goldblum – und er macht, was Jeff Goldblum eben macht: Er ist er selbst. Und das großartig.
Rozzum 7134 – kurz „Roz“ – ist kein gewöhnlicher Roboter. Sie wurde eigentlich als Unterstützung für eine futuristische urbane Welt entwickelt, doch nun hat sie Schiffbruch erlitten und ist auf einer einsamen Insel gestrandet. Mit Mühe baut sie Beziehungen zu den zunächst argwöhnischen Tieren auf und lernt, sich an die ungewohnte, raue Umgebung anzupassen. Das große Abenteuer beginnt, als sie durch einen Zufall zur Beschützerin eines hilflosen, verwaisten Gänsekükens wird und die wahre Bedeutung des Lebens entdeckt.
“The Wild Robot” ist der beste Pixar-Film seit langem, der keiner ist.
DreamWorks hat mit “The Wild Robot” nämlich einen Animationsfilm geschaffen, der mich gleichzeitig zum Lachen und Weinen bringt – und dabei das Herz wärmt wie kein anderer Film seit langem. Ganz ehrlich? Ich hätte nie gedacht, dass mich die Geschichte von einer Gans, die fliegen lernen muss, so fesseln kann.
Die Animationen sind atemberaubend, die Musik reißt mit, und die Dialoge treffen mitten ins Herz.
Doch was “The Wild Robot” wirklich so besonders macht, ist seine Botschaft. In einer Welt, die sich irgendwie einfach nur kacke anfühlt, erinnert uns dieser Film daran, dass echte Stärke aus Solidarität, Mitmenschlichkeit und Freundlichkeit entsteht. Ohne belehrenden Zeigefinger.
Und wenn selbst Roz ihre Programmierung erweitern kann, dann können wir das bestimmt auch.