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#Technologie & Tools

Tools, Software, Automatisierung und all die Systeme, die Arbeit im Alltag einfacher machen.

Open Social Media Monitoring

Open Social Media Monitoring

Die beste Strategie im Social Web bringt herzlich wenig, wenn man die Stimmungen nicht erfasst und regelmäßig schaut: Was interessiert wen und vor allem auch noch: wie sehr interessiert es denn? Um das alles zu monitoren gibt es Tools wie Sand am Meer. Auf der einen Seite gibt es die kostenpflichtigen Tools. Goldmann Interactive (gehört zur http://de.wikipedia.org/wiki/Goldbach_Group) hat 2012 diese Übersicht aus kostenpflichtigen Tools zusammengestellt. Die Infografik gibt's der Lesbarkeit halber am Ende des Artikels.

Daneben gibt es auch haufenweise mal bessere, mal schlechtere Opens Source Tools. Der größte Unterschied zu den kostenpflichtigen: Statt eines Tools, muss man sich die wichtigsten Bausteine selbst zusammensuchen. Das klingt nach Arbeit – und die haben euch Christine Heller und Tim Krischak auf dem Monitoringcamp in Hamburg abgenommen. 

http://de.slideshare.net/tkrischak/kostenlose-social-media-monitoring-tools from http://de.slideshare.net/tkrischak
Wie man "richtig" monitort, das ist nicht nur einen eigenen Blogbeitrag wert, sondern viel mehr: Ein eigenes Blog. Und da sind andere eindeutig besser als ich.

Dennoch will ich euch auf ein Tool hinweisen, dass ich jetzt seit ein paar Wochen nutze, und von dem ich doch sehr angetan bin: Das http://openstream.github.com/open-social-media-monitoring/. Zum einen ist es Open Source und läuft auf dem eigenen Server. Zum anderen kann man auch noch ganz genau per Cronjob definieren, wie oft das Tool die Daten aus den sozialen Netzwerken auslesen soll.

Fazit: Kleines Tool, bei dem man die volle Datenkontrolle hat. Die geringe Versionsnummer bemerkt man vor allem bei der Installation.

Katzen statt Kinder – unbaby.me

Katzen statt Kinder – unbaby.me

Beim besten Willen, das muss ich jetzt hier noch schnell reinhauen. Bis zur nächsten Wikigeeks-Folge kann ich das einfach nicht für mich behalten.
Es soll ja Menschen geben, sogar in meiner Facebook-Timeline, die das Glück anderer nicht nur nicht anerkennen wollen, ja, glaubt's mir oder nicht: Die finden das geradezu eklig! Verliebte, die frisch ihre rosaroten Sterne mit der Facebook-Welt teilen, bekommen von denen dann zynischen Kommentare an die Pinnwand gepostet!
Das sind dann auch übrigens genau diejenigen, die von jungem Familienglück genervt sind. Oder von Profilseiten, die die glücklichen Eltern im Namen des Babys angelegt haben. Oder es schrecklich finden, wenn – man ist ja auch so stolz – das eigene Profilfoto mit dem des Sprösslings ausgetauscht hat.  Ermüded davon, den 100. Fotoklogang so präsentiert zu bekommen, als wenn's sich um verdammte Rocket Science handelt! Solche Leute gibt's, wirklich! Und für die eignet sich dann auch Unbaby.me.
Es gibt in dieser verdorbenen Welt tatsächlich einen Entwickler, der so von Babyfotos genervt war, dass er eine Chrome-Erweiterung geschrieben hat, die die süßen Fotos durch andere ersetzt. Richtig gelesen: Das Plugin scannt nach großköpfigen Sabberglatzen und tauscht sie durch Katzenbilder aus. Oder Autos. Oder Hunde. Was immer ihr euch wünscht. Standardmäßig sind aber Katzen eingestellt.
Natürlich sind erst einmal nur englische Keywords vorgegeben. Für deutsche Babyhasser heißt das: Man muss viel Arbeit reinstecken!
Man muss das Plugin installieren, und dann beginnt die Arbeit: Der Dienst funktioniert nämlich, indem er verschiedene Schlagworte ausspäht. So wie "Monate alt", "erster Schritt", etc. Dann noch die Quelle angeben, mit denen die Fotos ersetzt werden sollen. Fertig.
Dann geht's los: Profilbilder, Profilbanner, ja ganze Alben mit süß-verschrumpelten Nachwuchsbildern sollen so erkannt werden und on the fly für den Betrachter ersetzt werden.
Ich schreibe von Sollen: Das Plugin funktioniert durch die Verschlagwortung bei mir noch nicht so gut, dass es tatsächlich alle Fotos rausfiltert.
Ja, ihr könnt aufatmen, ihr jungen Eltern aus meiner Leserschaft: Auch wenn alles anders gekommen ist, als ihr es euch vielleicht in den neun Monaten Vorbereitung vorgestellt habt: Zumindest das Glück am Weltteilen eurer mit schokobeschmierten Schleckermäulchen oder den Freudenalben mit über 500 Porträts eures Lieblings beim Kacken, wird euch so also doch noch nicht ganz genommen. Wir werden euer Glück auch weiterhin sehen.
Weil eigentlich, liebe Leserinnen und Leser, weil eigentlich geteiltes Glück doch etwas sehr Schönes ist.
via techcrunch

Meine wichtigsten Plugins für Wordpress

19.02.2026

Meine wichtigsten Plugins für Wordpress

Ich habe etwas unter der Haube vom Floyboy geschraubt und mich gefragt, warum ich euch nicht daran teilhaben lasse.
Bisher wollte ich die Installation von Wordpress so plain wie möglich halten. Aber mit meinem Anspruch das Blog hier etwas zu professionalisieren passt das nicht mehr so ganz zusammen. Deshalb möchte ich euch hier meine Lieblingsplugins vorstellen.

Suchmaschinen-Optimierung (SEO)

SEO Ultimate
Bisher habe ich immer das All in One SEO Packgenutzt. Super Tool, keine Frage. Es erstellt automatische Tags für Google und bietet ein grundfestes Fundament zur Suchmaschinen-Optimierung. Allerdings wurde mir das Tool mit der Zeit zu schwachbrüstig. Als kostenlose Alternative nutze ich deshalb hier auf dem Floyboy produktiv SEO Ultimate. Die Einstellungsmöglichkeiten erschlagen vielleicht auf dem ersten Blick; allerdings reicht es für Anfänger vollkommen aus, die grundlegende Funktionalität zu nutzen: Nämlich an einem Post eine Description mit den wichtigen Tags anfügen zu können.
Momentan nutze ich das Plugin um für die Hauptseite des Floyboys eine Meta-Description zu generieren.  Diese Description wird beispielsweise bei Google angezeigt, wenn direkt die Domain als Suchergebnis ausgespuckt wird. Wordpress bietet hierfür nämlich keine Einstellungsmöglichkeiten an. Außerdem habe ich ebenfalls für die Blog-Homepage Meta-Keywords vergeben, um besser gefunden zu werden.
Follow oder nofollow – das ist hier die Frage!
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Nofollow-Manager. Nofollow-Links sagen nämlich den Spinnen von Google: Ab hier geht's nicht weiter. Normale Links ohne dieses Attribut lassen den Page-Rank der verlinkten Seiten steigern. Und das möchte ich eigentlich nicht – zumindest nicht bei großen Seiten, die das nicht nötig haben. Wenn ihr beispielsweise ein Twitter-Plugin benutzt, dass unter jedem Post, direkt auf Twitter verlinkt, habt ihr standardmäßig zehn Links auf eurer Blog-Startseite, die den Page-Rank von Twitter in die Höhe treiben. Kann man natürlich gutheißen. Ich verfolge allerdings den Ansatz, kleinere Seiten für Google interessanter zu machen. Dazu nutze ich das Do Follow-Pluginvon Denis de Bernardy: Standardmäßig sind nämlich die Links in den Kommentaren als Nofollow deklariert. Ich bin aber ziemlich glücklich, wenn sich jemand hierher verirrt und dann noch kommentiert. Das Plugin macht dann nichts anderes, als das Nofollow-Attribut in den Kommentaren zu deaktivieren. Wodurch die Seiten der Kommentatoren für Google ein klein wenig attraktiver werden.
Über den Nofollow-Manager steuere ich zudem, dass Links, die auf interne Seiten verweisen, automatisch als nofollow deklariert werden. Denn manche Leute sagen, dass das Google nicht mag. Ich kann das natürlich nicht beweisen, aber ich glaube daran. Immerhin.
XML-Sitemaps
XML-Sitemap
Als weitere SEO-Maßnahme nutze ich Google-XML-Sitemaps. Sitemaps erlauben es, Suchmaschinen URLs zu zeigen, die gecrawlt werden wollen. Man kann damit Google sagen, wann eine Seite geändert wurde, wie oft das passiert und überhaupt: Wie wichtig sie im Vergleich zu anderen Seiten ist. Das Plugin erledigt das automatisch und ziemlich gut. Es gibt die Sitemap  als XML aus und erstellt außerdem eine gezippte Version.

In eigener Sache

In eigener Sache

Was war das auch für ein Heulen und Zähneklappern! Wie ward die Welt plötzlich grau, trist und voller Grimm als Google seinen Reader zwangsbeschnitt! Ja klar, dass ist schon eine ganze Weile her, aber ich habe bis jetzt gebraucht, einen Ersatz für meine Linkorganisation zu finden. Ich muss mich deshalb ganz, ganz herzlich beim Felix bedanken, der seinen Workflow veröffentlicht hat. So in der Art werde ich das auch für mich adaptieren: Mit Pinboard im Zentrum. Details kann ich euch noch nicht verraten, weil ich sie selbst noch nicht habe; aber wenn ich mich einigermaßen eingelebt habe, werde ich euch daran – auch ungefragt – liebend gerne teilhaben lassen. Auch in 2011 ist das noch ein schwieriges Thema; die Informationsorganisation. Schönes Wort.
Das war aber natürlich nicht der einzige Grund, weshalb es hier ziemlich still geworden ist. Obwohl es einige Sachen gegeben hätte, über die ich wirklich hätte schreiben müssen. Aber die Geeks und das Pendeln haben schon einiges von meiner Zeit verbraucht.
Aber in der Bahn, liebe Leserinnen und Leser, kommt man ja auch mal zum Nachdenken; und manchmal gar zu neuen Ideen. Hier aufm floyboy wird sich ein bisschen was verändern in nächster Zeit.
Was ja schon weggefallen ist, sind meine… Arbeitsnachweise: Videos, Texte, Podcasts. Es macht mir einfach keinen Spaß, die hier nochmal aufzuführen. Klar, wenn ich zu irgendeinem Projekt Zusatzinfos habe, die es aus Platz- oder Zeitmangel nicht ins eigentliche Projekt geschafft haben, dann kommt das auch aufm floyboy. So viel Transparenz muss sein. Aber nur des Nachweises wegen – ich glaube, da fehlt nicht nur mir der Mehrwert. Deshalb wird sich auch in den nächsten Monaten etwas an der Seitenstruktur verändern. Vielleicht wechsele ich auch komplett das Layout, mal schauen.
Dafür werde ich jetzt vermehrt meine Recherchequellen kommentiert in übersichtlich-praktischen Linklisten veröffentlichen. Hauptthemen: Nerdzeug. Journalismus. Medienthemen. Und Social-Media.
Und ich hoffe, dass ich mir wieder mehr Zeit zum Schreiben nehmen kann. Gerade unsere Geeks bieten sich eigentlich immer an, den ein oder anderen Gesprächsfaden auch schriftlich noch einmal aufzugreifen und zu vertiefen. Aber da sich in nächster Zeit einiges in meiner Privatwelt ändern wird, will ich mich da jetzt nicht zu sehr aus dem Fenster hängen.
Was denkt ihr, wie kann man hier nochmal ein bisschen Schwung in die Bude bekommen?