Beiträge über KI, LLMs, Prompting und den praktischen Einsatz künstlicher Intelligenz.
The Substance
„I need you because I hate myself.“ The Substance ist Cronenberg-Body-Horror mit emotionaler Kälte: ein Film über Entfremdung, fehlende Kommunikation und die Eskalation von Egoismus in brutaler Konsequenz. Aggressionen stauen sich, bis sie, nun ja, explodieren.
Visuell stark ist der Wechsel zwischen verstörenden Nahaufnahmen und Weitwinkel-Panoramen. Das funktioniert für mich, weil die Bildsprache präzise ist, nie bloß artsy, sondern ironisch gebrochen. Und vor allem, weil sie weiß, was sie will.
Der Film ist etwas zu lang, das Ende schwächer als der Rest. Trotzdem: ein kluges, verstörendes Werk.
Shoplifters, 2018
Shoplifters bietet unglaubliche Bilder und ist warmherzig erzählt, mit leisen Zwischentönen und großer Empathie für seine Figuren. Hirokazu Kore-eda baut eine fragile und surreale Geborgenheit am Rande der Gesellschaft auf, die sich in liebevollen und manchmal auch unglaublichen Details entfaltet. Doch zum Ende hin weicht die sanfte Melancholie leider der Realität, schleichend und unausweichlich und wird dabei zur harten Traurigkeit. Vielleicht ist ja so das Leben, aber den Figuren hätte ich was besseres gewünscht - eine Familienbande.
Hirokazu Kore-eda baut eine fragile und surreale Geborgenheit am Rande der Gesellschaft auf, die sich in liebevollen und manchmal auch unglaublichen Details entfaltet. Doch zum Ende hin weicht die sanfte Melancholie leider der Realität, schleichend und unausweichlich und wird dabei zur harten Traurigkeit. Vielleicht ist ja so das Leben, aber den Figuren hätte ich was besseres gewünscht - eine Familienbande.
Shoplifters - Familienbande
Shoplifters bietet unglaubliche Bilder und ist warmherzig erzählt, mit leisen Zwischentönen und großer Empathie für seine Figuren. Hirokazu Kore-eda baut eine fragile und surreale Geborgenheit am Rande der Gesellschaft auf, die sich in liebevollen und manchmal auch unglaublichen Details entfaltet. Doch zum Ende hin weicht die sanfte Melancholie leider der Realität, schleichend und unausweichlich und wird dabei zur harten Traurigkeit. Vielleicht ist ja so das Leben, aber den Figuren hätte ich was besseres gewünscht - eine Familienbande.
The Calendar Killer, 2025
Nach den für mich bisher eher enttäuschenden Fitzek-Adaptionen, habe ich ohne große Erwartungen Der Heimweg geschaut. Und das war gut so: Der Film bietet solide Unterhaltung, wenn man den Kopf ausschaltet.
Erst danach habe ich gesehen, dass Der Heimweg von Adolfo Kolmerer inszeniert wurde; das hat den Film in meiner Wahrnehmung sogar aufgewertet. Denn ja, Schneeflöckchen hat mich damals enttäuscht, weil es zu sehr auf Stil setzte und zu wenig Substanz bot. Aber hier wirkt Kolmerer gezielter, fokussierter. Manche Sequenzen sind schlichtweg toll – packend, visuell stark, ja, fast poetisch. Und das hebt den Film weit über die Kategorie „deutscher Thriller von der Stange“ hinaus.
Fazit: Kein Meisterwerk, aber ein überraschend starker deutscher Thriller, der dank Kolmerers Handschrift aus dem verfilmten Fitzek-Mittelmaß hervorsticht.
Erst danach habe ich gesehen, dass Der Heimweg von Adolfo Kolmerer inszeniert wurde; das hat den Film in meiner Wahrnehmung sogar aufgewertet. Denn ja, Schneeflöckchen hat mich damals enttäuscht, weil es zu sehr auf Stil setzte und zu wenig Substanz bot. Aber hier wirkt Kolmerer gezielter, fokussierter. Manche Sequenzen sind schlichtweg toll – packend, visuell stark, ja, fast poetisch. Und das hebt den Film weit über die Kategorie „deutscher Thriller von der Stange“ hinaus.
Fazit: Kein Meisterwerk, aber ein überraschend starker deutscher Thriller, der dank Kolmerers Handschrift aus dem verfilmten Fitzek-Mittelmaß hervorsticht.
Sebastian Fitzeks Der Heimweg
Nach den für mich bisher eher enttäuschenden Fitzek-Adaptionen, habe ich ohne große Erwartungen Der Heimweg geschaut. Und das war gut so: Der Film bietet solide Unterhaltung, wenn man den Kopf ausschaltet.
Erst danach habe ich gesehen, dass Der Heimweg von Adolfo Kolmerer inszeniert wurde; das hat den Film in meiner Wahrnehmung sogar aufgewertet. Denn ja, Schneeflöckchen hat mich damals enttäuscht, weil es zu sehr auf Stil setzte und zu wenig Substanz bot. Aber hier wirkt Kolmerer gezielter, fokussierter. Manche Sequenzen sind schlichtweg toll – packend, visuell stark, ja, fast poetisch. Und das hebt den Film weit über die Kategorie „deutscher Thriller von der Stange“ hinaus.
Fazit: Kein Meisterwerk, aber ein überraschend starker deutscher Thriller, der dank Kolmerers Handschrift aus dem verfilmten Fitzek-Mittelmaß hervorsticht.