Beiträge über KI, LLMs, Prompting und den praktischen Einsatz künstlicher Intelligenz.
Hard Powder
Ich hatte vorher ehrlich gesagt mit Liam Neeson nicht viel am Hut, nicht aus Abneigung, sondern weil er einfach nie auf meinem Radar war. Aber nachdem ich ihn in “Die nackte Kanone” gesehen hatte, dachte ich mir: Guckst du dir doch mal was an. Und siehe da: “Cold Pursuit” hat mich mit seinem skurrilen Humor wirklich abgeholt.
Regisseur Hans Petter Moland, der hier quasi seine eigene norwegische Vorlage noch mal neu aufgelegt hat, spielt herrlich mit den Genre-Erwartungen. Und ja, gerade wenn es draußen so schön schneit wie gerade, passt das Setting mit den verschneiten Bergen und dem schwarzen Humor irgendwie ganz wunderbar.
In aller Kürze: Es ist ein Film, der zeigt, dass man selbst in einer frostigen Rache-Story herzhaft lachen kann.
Jurassic World, 2015
Ich erinnere mich noch gut an das Gefühl, als ich Jurassic Park zum ersten Mal sah: Staunen, leichtes Schaudern, diese Musik von John Williams, das Zittern im Wasserglas. Ich war zu jung, um zu verstehen, wie das gemacht war, aber alt genug, um zu begreifen, dass da etwas Neues passierte. Spielberg hatte etwas geschaffen, das größer war als bloß ein Abenteuerfilm. Es war mein Einstieg in das Nachdenken über Filme überhaupt. Zumindest ist das Making-Of von Jurassic Park das erste, an das ich mich erinnere.
Und dann kam für mich lange nichts. Zumindest nichts, was blieb. The Lost World habe ich bestimmt gesehen und komplett vergessen. Jurassic Park III war dann nur noch Fußnote. Ich habe ihn definitiv nicht gesehen und nur am Rande mitbekommen, dass es ihn gibt, weil eine gewisse Linda Park da mitgespielt hat, bevor sie auf der Brücke der Enterprise versetzt wurde. Vielleicht hatte sich da schon eine Art Franchise-Fatigue eingeschlichen – keine Ahnung.
Umso besser vielleicht, dass ich Jurassic World 2015 mit praktisch null Erwartungen gesehen habe. Und das war tatsächlich eine Wohltat. Der Film ist... mit großem Selbstbewusstsein blöd. Ich sag' nur Militärdinos! Eine Achterbahnfahrt, gebaut auf den Überresten der eigenen Ironie. Colin Trevorrow inszeniert das alles mit einer gewissen Geschmeidigkeit, fast so, als wüsste er genau, dass das Publikum ohnehin mehr auf die Dinos schaut als auf die Menschen oder die Handlung.
Chris Pratt spielt einen charmanten Abenteurer aus dem Baukasten, Bryce Dallas Howard eine Managerin mit hochhackiger Läuterung. Vincent D’Onofrio hat mich als Bösewicht leider (noch) nicht überzeugt.
Ich habe Jurassic World mit einem Dauergrinsen gesehen. Nicht, weil er mich überzeugt hätte, sondern weil er sich selbst so offensichtlich nicht ernst nimmt. Die Kapitalismuskritik, die uns eingehämmert wird, konterkariert der Film in jeder zweiten Einstellung, fast schon ironisch, mit Starbucks, Mercedes und Samsung.
Ein Blockbuster, der über sich lacht, ohne es zuzugeben und mir, erstaunlicherweise, einen schönen Filmabend beschert hat.
Jurassic World
Ich erinnere mich noch gut an das Gefühl, als ich Jurassic Park zum ersten Mal sah: Staunen, leichtes Schaudern, diese Musik von John Williams, das Zittern im Wasserglas. Ich war zu jung, um zu verstehen, wie das gemacht war, aber alt genug, um zu begreifen, dass da etwas Neues passierte. Spielberg hatte etwas geschaffen, das größer war als bloß ein Abenteuerfilm. Es war mein Einstieg in das Nachdenken über Filme überhaupt. Zumindest ist das Making-Of von Jurassic Park das erste, an das ich mich erinnere.
Und dann kam für mich lange nichts. Zumindest nichts, was blieb. The Lost World habe ich bestimmt gesehen und komplett vergessen. Jurassic Park III war dann nur noch Fußnote. Ich habe ihn definitiv nicht gesehen und nur am Rande mitbekommen, dass es ihn gibt, weil eine gewisse Linda Park da mitgespielt hat, bevor sie auf der Brücke der Enterprise versetzt wurde. Vielleicht hatte sich da schon eine Art Franchise-Fatigue eingeschlichen – keine Ahnung.
Umso besser vielleicht, dass ich Jurassic World 2015 mit praktisch null Erwartungen gesehen habe. Und das war tatsächlich eine Wohltat. Der Film ist... mit großem Selbstbewusstsein blöd. Ich sag' nur Militärdinos! Eine Achterbahnfahrt, gebaut auf den Überresten der eigenen Ironie. Colin Trevorrow inszeniert das alles mit einer gewissen Geschmeidigkeit, fast so, als wüsste er genau, dass das Publikum ohnehin mehr auf die Dinos schaut als auf die Menschen oder die Handlung.
Chris Pratt spielt einen charmanten Abenteurer aus dem Baukasten, Bryce Dallas Howard eine Managerin mit hochhackiger Läuterung. Vincent D’Onofrio hat mich als Bösewicht leider (noch) nicht überzeugt.
Ich habe Jurassic World mit einem Dauergrinsen gesehen. Nicht, weil er mich überzeugt hätte, sondern weil er sich selbst so offensichtlich nicht ernst nimmt. Die Kapitalismuskritik, die uns eingehämmert wird, konterkariert der Film in jeder zweiten Einstellung, fast schon ironisch, mit Starbucks, Mercedes und Samsung.
Ein Blockbuster, der über sich lacht, ohne es zuzugeben und mir, erstaunlicherweise, einen schönen Filmabend beschert hat.
Wenn etwas manchmal funktioniert, heißt das nicht, dass es zuverlässig ist. Diese Lektion hab ich mir selbst eingebrockt.
Ich wollte beim Lüften den Sollwert der Heizung zwischenspeichern und danach wiederherstellen. Hat ein paar Mal geklappt und ich dachte schon, das es läuft. Also hab ich darauf aufgebaut. Blöd nur: Home Assistant speichert in der Datei immer nur den letzten Wert (wegen der Größenbeschränkung). Wenn der beim Fensteröffnen schon überschrieben wurde Pech gehabt.
Und die Moral von der Geschicht: Auf wacklig baut man besser nicht.